Pensionist irrte nach Unfall durch Wald
Bei einem Autounfall stürzte ein 73-Jähriger rund 40 Meter ab. Er befreite sich selbst aus dem Autowrack und irrte danach durch den Wald. Die Feuerwehr fand den Mann schließlich, nachdem ein Zeuge Alarm geschlagen hatte.

Foto © FF Köttmannsdorf
Einem jungen, aufmerksamen Köttmannsdorfer verdankt ein Klagenfurter Pensionist vermutlich sein Leben. Der junge Mann bemerkte in der Nacht auf Mittwoch gegen Mitternacht kurz vor der Ortschaft Tschrestal in der Gemeinde Köttmannsdorf in einem Graben weitab von der Straße ein Licht. Nachdem er gesehen hatte, dass dort ein Fahrzeug beleuchtet, aber leer am Abhang hing, verständigte er sofort die Polizei.
Nach dem Eintreffen bei dem leeren Fahrzeug suchten die Feuerwehren Köttmannsdorf und Wurdach gemeinsam mit Polizeibeamten den Fahrzeuglenker im Umfeld der Unfallstelle. Noch bevor die angeforderten Polizeidiensthunde ihre Arbeit aufnehmen konnten, wurde der Fahrzeuglenker von der Feuerwehr rund 150 Meter vom Fahrzeug im Schnee liegend aufgefunden.
Aufgrund der schweren Verletzungen und der Unterkühlung wurde er nach der Erstversorgung durch den örtlichen First Responder vom Roten Kreuz Klagenfurt in das Klinikum Klagenfurt gebracht. Wegen der Aussagen des Unfalllenkers wurde zunächst noch nach einer weiteren Mitfahrerin gesucht. Es stellte sich jedoch später heraus, dass der Mann alleine mit dem Fahrzeug unterwegs war.
Der Wagen wurde abschließend von den Feuerwehren (mit der Freiwilligen Feuerwehr Kappel/Drau) mit einer Seilwinde aus dem steilen und unwegsamen Gelände geborgen.











