"Kleine"-Christkindl im Kinderdorf
Seit vielen Jahren hat die Kleine Zeitung die Patronanz über das Haus 13 im SOS-Kinderdorf Moosburg. 2012 wird das sanierungsbedürftige Objekt renoviert - in Partnerschaft mit Raiffeisen Kärnten.

Foto © PhinoArchitekt Berndt Mack, Manuela, Daniel und Selina Tscherne, "Kleine"-Marketingchef Michael Kummerer, Maria-Theresia Unterlercher, Raiffeisen-Marketingchef Albin Aspernig und "Kleine"-Chef vom Dienst Michael Sabath
Daniel (10), Selina (7) und Oliver (neun Monate) leben mit ihrer Mama Manuela Tscherne (36) im Haus 13 im SOS- Kinderdorf Moosburg. Die vier haben eine schwere Zeit hinter sich. "Die Familie soll hier zur Ruhe kommen. Die Kinder machen notwendige Therapien. Mutter und Kinder sollen mit unserer Betreuung lernen, in Zukunft ihren Lebensalltag selbstständig zu meistern", erklärt SOS-Geschäftsführerin Maria Theresia Unterlercher.
Das Haus, es wurde in den 1970er-Jahren erbaut, war schon vielen Kindern eine Heimat in schwerer Zeit. Trotz der liebevollen und warmen Einrichtung ist das Bauwerk in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig. Mit Architekt Berndt Mack konnte die Kleine Zeitung einen Planer gewinnen, der seine Eigenleistung in den Dienst der guten Sache stellt. "Das mache ich gerne und ich verspreche, dass wir das Haus nach sechs Wochen Umbauzeit wieder renoviert übergeben können können", sagte Mack anlässlich der Geschenkübergabe.
Kinderdorf und Kleine Zeitung haben mit Raiffeisen Kärnten einen starken Partner an ihrer Seite, um die Sanierung für das SOS-Kinderdorf umzusetzen.
Die nachhaltige Idee, Mütter und deren Kinder vor einer Trennung zu bewahren, wird im Haus der Kleinen Zeitung seit einigen Jahren mit Erfolg praktiziert. "Eine Familie bleibt maximal zweieinhalb Jahre hier. Bis dahin kann sie sich fangen, finanzielle und persönliche Probleme werden nachhaltig gelöst. Meist siedeln sich die Familien dann in der Nähe an. Die Kontakte bleiben über die Jahre erhalten", erklärt Betreuerin Carmen Hassler.
Dass dieses Haus nie leer stehen wird, ist ein trauriges Zeichen unserer Zeit. Dank des großzügigen "Christkindls" bekommen auch in Zukunft vom Schicksal geprüfte Mütter und ihre Kinder das Geschenk der Chance auf eine gemeinsame Zukunft.














