Polizist soll zu Unrecht abkassiert haben
Vorwurf gegen einen Polizisten nach einer Verkehrskontrolle in Ebenthal: Der Beamte soll von einer Klagenfurter Autolenkerin 35 Euro Strafe kassiert haben, weil sie nicht angegurtet war. Die Frau wollteaber nur ihre Handtasche vom Rücksitz holen.

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Als sie ihn darauf aufmerksam machte, drohte er mit einer Anzeige.
Die Frau bezahlte, erhielt aber keine Bestätigung dafür. Der Beamte hatte darauf schlichtweg vergessen. Andreas Schiffmann, Ehemann der Frau, schildert die Situation wie folgt: Der am Straßenrand stehende Polizist hielt seine Frau an, sie blinkte, fuhr zur Seite, blieb stehen und schnallte sich ab. "Sie hat ihm dreimal gesagt, dass sie während des Fahrens angeschnallt war, nur im stehenden Auto nicht", sagt Schiffmann. "Muss man denn während einer Amtshandlung angeschnallt bleiben? Warum wird man für etwas bestraft, was man nicht getan hat." Die Frau glaubte, dass es sich um einen falschen Polizisten gehandelt hatte und fuhr zur Polizeiinspektion. Dort erfuhr sie, dass es doch ein echter Beamter war und sie die Zahlungsbestätigung auf dem Feuerwehr-Parkplatz erhalten würde. Dort gab ihr der Beamte eine solche und vermerkte auf der Rückseite: "Ausfolgung vergessen."
Laut Oberst Wolfgang Gabrutsch vom Landespolizeikommando wird der Vorfall ernst genommen und überprüft. Bislang konnten aber weder der Beamte noch die Frau befragt werden. Gabrutsch: "Grundsätzlich wird niemand bestraft, wenn er sich im stehenden Auto abschnallt." Dass keine Bestätigung ausgestellt wurde, ist "sicher nicht in Ordnung".













