Eine echt "goldige" Hochzeit im Doppelpack
Werner und Elfriede Kopper sowie Günter und Erika Maier erneuerten ihr Ehegelöbnis.
Geheiratet haben sie in jenem Sommer, als die Berliner Mauer errichtet wurde. Der Krumpendorfer Werner Kopper, der als "Gastarbeiter" nach Franken ausgewandert ist und noch heute gemeinsam mit seiner Elfriede in Deutschland lebt, sowie der Pörtschacher Günter Maier und seine Erika aus dem Lavanttal. Ohne voneinander zu wissen, waren sie die ersten Hochzeitspaare in der eben fertiggestellten Pörtschacher Heilandskirche, beide getraut von Pfarrer Friedrich Krotz.
Eine weitere Parallele: beide Paare haben sich beim Tanzen kennengelernt, die einen in der Nürnberger Gegend, die anderen im Werzerkeller in Pörtschach. Auch die Silbernen Hochzeiten wurden mit wenigen Wochen Abstand in der Pörtschacher Kirche gefeiert. Ein Zufall wollte es dann, dass es für die Goldene Hochzeit einen gemeinsamen Termin gab. So trafen sich in der renovierten Heilandskirche in Pörtschach am 29. Juli zwei "goldene" Brautpaare mit Kindern und Enkelkindern und vielen weiteren Familienangehörigen aus Deutschland und Österreich, um vor dem langjährigen Kurseelsorger Olaf Steiner (Düsseldorf) ihr Trauversprechen zu erneuern. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Renate Scholdan, die mit Orgelbegleitung von Horst Pollak das Lied "Ich liebe dich, so wie du mich, am Abend und am Morgen" von Ludwig van Beethoven sang. Zwei Familien - aber eine Gemeinde - feierten gemeinsam einen fröhlichen, besinnlichen Gottesdienst, in welchem bei allen Höhen und Tiefen des vergangenen halben Jahrhunderts doch das "Danke" nicht vergessen wurde.













