Der "Mittelstand" im direkten Duell
SK Treibach empfängt heute Abend (19 Uhr) in der Kärntner Liga SK Maria Saal.
TREIBACH. In Treibach blieb vor Meisterschaftsstart kein Stein auf dem anderen. Gleich sieben Spieler wurden ausgetauscht, dementsprechend vorsichtig formulierte man das Saisonziel. Mittlerweile sind fünf Runden absolviert und die neue Formation hat sich bewährt. Mit sechs Zählern rangieren die Treibacher auf Tabellenrang sieben. "Wir wollten uns mit der neuen Zusammensetzung erst mal herantasten. Aber ich finde, wir haben uns in der kurzen Zeit extrem weiterentwickelt. Die Leistung passt, nur im Abschluss klappt es manchmal noch nicht so ganz", resümiert Trainer Guido Frank. Für heute hat Frank jedenfalls drei Punkte im Visier, obwohl er vor Kontrahent Maria Saal mächtig Respekt hat: "Maria Saal ist brandgefährlich. Sie haben, meiner Meinung nach, nicht nur einen ausgezeichneten Trainer, sondern auch Einzelspieler wie Da Silva oder Tiganj, bei denen man mit der Zunge schnalzen muss." Defensive verstärken lautet daher das Zauberwort der Hausherren, die auf Klamnig (Bundesheer-Angelobung), Pegrin und Svetlozar verzichten müssen.
Tabellennachbar Maria Saal (8.) ist nach dem holprigen Auftakt (16 Gegentreffer in drei Spielen) endlich der Knopf aufgegangen. Zuletzt wurde Spittal besiegt, zuvor St. Veit. Dennoch übt sich Trainer Gerhard Seidler in Bescheidenheit: "Wenn wir einen Punkt holen bin ich schon zufrieden. Denn Treibach ist nicht nur eine sehr gute und kompakt stehende Mannschaft, ich halte auch von Trainer Frank sehr viel", streut Seidler Blumen. Ob die Gäste in Bestbesetzung auflaufen, ist fraglich, Schweizer und Wogrin wackeln noch.
BIRGIT KAINER















