Straßburg für die Union eine Nummer zu groß
Gurktaler schossen die Klagenfurter mit 9:0 ab.

Foto © APADaniel Köllerer
Mit einem 9:0 Kantersieg über Union Klagenfurt wahrte UTC Hohe Brücke Straßburg die Chance auf den Einzug ins Meister-Play-off. 250 Fans kamen in Straßburg vor allem "Daniel-Köllerer-Schauen". Sie erlebten Österreichs Nummer zwei und Straßburgs Nummer eins handzahm und spielerisch stark. Er ließ beim 6:4, 6:3-Erfolg Tkalec keine Chance. Klappt alles, kann "crazy Danny" auch am Montag in der, für den Semifinal-Einzug entscheidenden Auswärtspartie bei LTM Team Wien antreten. Trotz des Triumphes kam bei Straßburg-Manager Georg Pirkebner keine rechte Freude auf:
Kritik an Union-Auftritt
"Es kann doch nicht sein, dass die Union nicht einmal für ein Derby ihre eigenen, sehr guten Nachwuchsleute aktivieren kann. Da standen Akteure aus der Landesliga und drunter auf dem Platz." Wie recht er hatte, zeigen die Ergebnisse. In vier Matches oder acht Sätzen gelangen den Klagenfurtern insgesamt nur fünf Games.
Union-Teamchef Markus Polessnig ist sich der Problematik wohl bewusst: "Ich hätte gerne unsere Jungen eingesetzt, aber leider spielen die lieber bei Jugendturnieren als in der Bundesliga. Was ich nicht verstehe, denn eine Bundesligapartie bringt jedem Youngster sicher mehr als ein Nachwuchsturnier." Da auch Herbert Wiltschnig verletzt ist, wird es wohl auch in Gleisdorf gegen Stefan Koubek & Co. wieder eine Schlappe geben. Am Samstag gewannen die Steirer, mit Jürgen Melzer, in Wien.
UTC Straßburg - Union Uniqa 9:0. Punkte: Köllerer, Slanar. Bedene, Flock, Eschauer, Schranz, Köllerer/Schranz, Bedene/Flock, Slanar/Eschauer.















