"Wir sind keine Projekt-Gegner"
Bürgerinitiative will Unklarheiten zum Pyramidenkogel beseitigen.
KLAGENFURT. Gestern lud die Bürgerinitiative Keutschach (BIK) zu einem Pressegespräch in das Salzamt. Der Grund: Der Pyramidenkogel in Keutschach und zehn ungeklärte Fragen zum Projekt. "Nachdem es viele Ungereimtheiten und fehlende Unterlagen zum Projekt gibt, konnten wir nicht einfach zusehen und deshalb gründeten wir eine unpolitische Bürgerinitiative, die sich mit diesen Fragen beschäftigt", so Dirk Trauner, einer der drei Sprecher der Initiative. Mittlerweile gehören der Initiative 25 Bürger an, die vor allem eine neue Finanzierungsverteilung anstreben sowie Rechte und Pflichten besser verteilen wollen. "Für uns ist unklar, warum die Kärntner Tourismus Holding den mehrheitlichen Anteil des Turms hat, obwohl die Gemeinde das volle Risiko trägt", so Trauner.
Unklar ist für die Bürgerinitiative auch, warum ein teures Grundstück am Kogel dazu gekauft wurde, obwohl dies jetzt in den Plänen nicht berücksichtigt wird. Der alte Turm erwirtschaftete laut Initiative pro Jahr ein Plus von 190.000 Euro, der neue Turm steige aber schon im ersten Jahr mit einem Minus von 7.000 Euro aus. "Wir sind keine Gegner des Turms. Wir möchten nur aufzeigen, das die Planung lückenhaft ist und nach Alternativen suchen. Als Bürger sind wir aufgefordert mitzudenken", so Trauner. MARTINA SCHMERLAIB














