Wegweiser durch die Klagenfurter Parkplatzwelt
Die neue Parkregelung in Klagenfurt wurde beschlossen. Ab wann müssen Autofahrer Gebühren zahlen? Wo kann man gratis parken? Wie steht es mit Parkbewilligungen? Der Überblick.

Foto © KLZ/KoscherDer Parkplatz beim Fernheizkraftwerk in Klagenfurt ist gebührenfrei
Am Dienstag wurde im Gemeinderat die neue Parkregelung beschlossen. Ab sofort gelten gebührenpflichtige Kurzparkzonen auch außerhalb des Ringes, die erweiterten Zeiten bis 18 Uhr unter der Woche und bis 12 Uhr an Samstagen. Auch die Aktion "10+10" ist gültig. Damit sich Autofahrer nicht im Dschungel dieser Verordnung verirren, ein Überblick, ab wann gezahlt werden muss, wo man gratis parken kann und was es mit "Parkplatz-Sharing" auf sich hat:
Kurzparkzonen
In der Innenstadt kostet eine Stunde Parken 1,20 Euro. Seit dieser Woche müssen Autofahrer außerhalb des Ringes in den gekennzeichneten blauen Zonen 60 Cent für eine Stunde bezahlen. Maximale Parkzeit ist drei Stunden. Neu ist, dass mit einer Parkuhr ab sofort die ersten 20 Minuten gratis sind. "Bis Ende nächster Woche werden die neuen Schilder aufgestellt und die Parkautomaten umgestellt sein. Überall, wo ein neues Schild steht, gilt die neue Verordnung. Zonen, die noch nicht neu beschildert sind, bleiben von den Gebühren noch verschont", sagt Alexander Sadila, Leiter Kommunale Dienste Klagenfurt. Rund 1600 Parkplätze sind jetzt gebührenpflichtig.
Gratis Parkplätze
Die Parkplätze unter anderem bei Fernheizkraftwerk, Messe, Schlachthofstraße, Ostbahnhof und der Sirius-Parkplatz sind gebührenfrei. Rund vier Kilometer von der Innenstadt entfernt gibt es Park&Ride-Stellplätze bei Minimundus (West) und CineCity (Ost), die so wie der ÖDK-Parkplatz kostenlos zu benutzen sind.
Parkerlaubnis
Dienstnehmer können beim Magistrat um eine Parkerlaubnis ansuchen. "Die Bewilligung hängt davon ab, ob die Tätigkeit des Antragstellers ohne diese erheblich erschwert oder unmöglich wäre", so Rudolf König, Leiter der Abteilung Bau- und Gewerberecht. Sprich, wenn gratis Parkplätze, Tiefgaragenstellplätze sowie das Park&Ride-Angebot nicht genutzt werden können.
"Parkplatz-Sharing"
In Städten wie Wien, Graz und Klagenfurt wird "Parkplatz-Sharing" angeboten. Unter www.parkplace.at kann man dort Parkplätze suchen, mieten, vermieten.
Elektro-Autos
E-Autos parken mit einem Aufkleber seit 1. Jänner in der Stadt gratis.
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Ärger. Im Dezember wurde die Erhöhung der Parkgebühren und das Ende der Gratis-Park-Stunde in der Innenstadt bekannt. Seitdem fordert die Wirtschaftskammer Klagenfurt Unternehmer auf, sich an der Protestaktion zu beteiligen.
Protest. Die Wirtschaftskammer verteilt Plakat und Postkarten gegen die Parkgebührenverordnung. Außerdem werden online, unter www.wko.at (Bundesland Kärnten anklicken), Unterschriften gesammelt. 800 Blitzumfragen wurden verteilt, 30 Prozent haben sofort geantwortet.
Ziel. Wirtschaftskammer fordert die Rücknahme der Verordnung.











