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    Zuletzt aktualisiert: 03.08.2009 um 05:19 UhrKommentare

    Kärntner wollen mit Kamelen über die Alpen

    Nicht mit Elefanten, aber mit Kamelen wollten die Kärntner Claudia und Raffael Stock die Alpen überqueren. Auf den Spuren Hannibals sozusagen. Ein Unfall bereitete dem Vorhaben ein abruptes Ende.

    Foto © APA (Symbolbild)

    Claudia ist im Gastgewerbe tätig, Raffael als Fernfahrer. In ihren Jobs hatten sie den Glauben an das Gute im Menschen fast schon verloren. Doch jetzt sind sie der Überzeugung, "dass die meisten Menschen nett sind". Der Grund für diesen Geisteswandel ist ein außerordentlicher. Sieben Tage lang waren das Ehepaar Stock, Sohn Eli, dessen Freund Marcel und die beiden Kamele Max und Moritz Richtung Norden unterwegs, um in Kitzbühel Verwandte und Bekannte zu besuchen. Ein Unfall bei Dellach hat dem ehrgeizigen Vorhaben jedoch ein abruptes Ende bereitet.

    Pferde in einer hinter einem Waldstück gelegenen Koppel hatten die beiden Kamele so erschreckt, dass sie überstürzt Reißaus nahmen. Claudia, die auf Moritz geritten war, konnte sich nicht lange halten und fiel aus dem Sattel, 1,85 Meter auf die Straße. Die Folge: Eine schmerzhafte Rippenprellung und eine Sehnenzerrung im Knöchel. An eine Fortsetzung des Trecks Richtung Tirol war nicht mehr zu denken. Also wurde die Reise mit einem Transportergespann fortgesetzt.

    Trotz dieses Missgeschicks würden die Stocks die "Kamelreise" jederzeit wiederholen. "Wir haben die einzelnen Etappen nicht vorgeplant, mussten uns jeden Abend einen neuen Lagerplatz suchen", erinnert sich Raffael. Doch das war leichter als gedacht. Alle "Gastgeber" hießen die ungewöhnliche Karawane herzlich willkommen, nirgendwo haben sich die Stocks eine Abfuhr geholt. Dafür waren sie in jedem Etappenort die Attraktion des Tages. "Trotz Fernsehen und Computer üben lebendige Kamele vor allem auf Kinder eine große Anziehungskraft aus." Max und Moritz ließen die zumeist auch handgreifliche Bewunderung stoisch über sich ergehen.

    Jugendtraum

    Dass in den Ossiacher Tauern exotische Trampeltiere heimisch geworden sind, geht auf einen Jugendtraum Claudia Stocks zurück, den ihr Ehemann Raffael vor drei Jahren erfüllt hat. "Damals haben wir dem Zirkus Berlin zwei Kamel-Babys abgekauft, die mittlerweile zu gestandenen Trampeltieren ausgewachsen sind. Gerade Moritz ist ein Prachtexemplar, der weitum seinesgleichen sucht." Mittlerweile hat sich die Herde schon vergrößert. Max und Moritz haben fünf Artgenossen als "Kollegen" bekommen, mit denen man Rundwanderungen unternehmen kann.

    ROBERT BENEDIKT

    Tierische Fakten

    Kamele, in diesem Fall handelt es sich um Trampeltiere aus Zentralasien, sind genügsame Wesen. Sommer wie Winter verbringen sie auf der Koppel in Arndorf (Gemeinde Techelsberg) hoch über dem Wörthersee. Sie ernähren sich von Gras und Heu, das sie notfalls (wie bei der Alpenwanderung) mit sich selbst herumtragen. In den beiden Höckern hat Nährwert Platz, der 800 menschlichen Mahlzeiten entspricht.

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