Eigener Sohn war gesuchter Brandstifter
In Moosburg ging die Angst um: Ein Brandstifter hatte innerhalb eines Monats vier Mal zugeschlagen. In der Nacht auf Dienstag zündete er wieder eine Scheune an. Dienstag Abend wurde er gefasst.

Foto © Helmuth Weichselbraun
Die Bewohner der kleinen Ortschaft Stallhofen in Moosburg lebten in Angst.
Dreimal am selben Hof Feuer gelegt.
Deshalb wollten sie zu den Serien-Bränden auch nichts sagen. "Lieber nicht, sonst brennt es das nächste Mal bei mir." Seit rund einem Monat ging in der idyllischen Ortschaft ein Brandstifter um. Vier Mal hatte er schon zugeschlagen, wobei er drei Mal am selben Hof Feuer gelegt hat. Zuletzt passierte es in der Nacht auf Dienstag.
Scheune in Brand.
"Als wir zur Scheune kamen, stand diese in Vollbrand", sagt Thomas Duss, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Moosburg. Er leitete gemeinsam mit Helfried Pajantschitz den nächtlichen Einsatz. Was den Feuerwehrmännern auffiel: Dass die Hühner und Laufenten, die in der Scheune unterge-
Eigener Sohn legte Brände.
Der Brandstifter schlug fast immer kurz nach Mitternacht zu. Und: Von der letzten Brandstelle aus sah man direkt auf jene Scheune, die in der Vorwoche in Flammen aufgegangen ist. Die Brandexperten hüllten sich vorerst in Schweigen. "Die Ermittlungen laufen", sagte Werner Mochorko, der Leiter der Brandgruppe. "Brandstiftung ist nicht ausge-














