Baustelle ist auf Schiene
Die Gleise auf Höhe Bahnhof Pörtschach werden um fünf Millionen Euro saniert. Zu diesem Zweck sind kolossale Baumaschinen im Einsatz.

Foto © WeichselbraunDer Projektverantwortliche Stefan pignet (links) und Bauleiter Hans Emberger im Einsatz
In Pörtschach fahren zur Zeit gigantische Baumaschinen auf - nicht auf den Straßen, sondern auf der Schiene. Bis zum 12. April erneuern die ÖBB einen, rund einen Kilometer langen, Gleisabschnitt im Pörtschacher Bahnhofsbereich. Dabei ist eine 650 Meter lange gleisgebundene Großbaumaschine im Einsatz, die ein richtiges Allroundtalent ist: Sie ersetzt alte Schienen und Schwellen, siebt und recycelt Schotter und planiert den Unterbau der Gleise - alles in einem Arbeitstakt. "Wir können mit der Maschine 30 bis 40 Meter Strecke pro Stunde erneuern und das bei vollem Bahnbetrieb am Parallelgleis", sagt Projekt-Verantwortlicher Stefan Pignet.
Nur im "Schritttempo". Durch das Bauvorhaben, das fünf Millionen Euro kostet, wird ein Engpass beseitigt, der immer wieder für Verzögerungen gesorgt hat. "Im Bereich des Bahnhofes Pörtschach konnte wegen veralteter Infrastruktur nur mit 40 Kilometern pro Stunde gefahren werden. Nach der Sanierung, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit möglich sein", sagt ÖBB-Sprecher Christoph Posch.
Ersatzfahrplan. In einem weiteren Arbeitsschritt wurden mit einem gewaltigen Kran auf Schienen acht Weichenanlagen abgetragen und vier neue installiert. "Diese Arbeiten fanden in der Nacht statt, da wir beide Gleise sperren mussten", sagt Pignet. Während der Bauzeit ist aber der Verkehr von Reisezügen nach einem Ersatzfahrplan gewährleistet. In Pörtschach folgt kommendes Jahr eine weitere Bauetappe, in der die 45 Jahre alte Fahrleitungsanlage ausgetauscht wird.














