Autogrill macht bald in St. Veit Station
Jahrelang wurde diskutiert, jetzt ist es fix: Noch heuer soll die Autogrill-Raststation beim Industriepark eröffnen. Die Kosten: fünf Millionen Euro.

Foto © Fanzott, kk Stadt St. Veit | Montage: HanzlDie Autogrill Austria AG eröffnet in St. Veit die 14. österreichische Autogrill-Raststation. Kaßmann-Huber, Kulmitzer und Mock (von links) präsentierten das Projekt
Von der ersten Idee einer Raststation St. Veit bis zur Umsetzung ist gut ein Jahrzehnt vergangen. "1997 hat es angefangen. Etliche Diskussionen und Gutachten folgten", sagt Bürgermeister Gerhard Mock. Jetzt sind Projekt, Partner, Pächter und Finanzierung fixiert - noch heuer soll die Raststation an der Klagenfurter Schnellstraße S 37 beim Industriepark eröffnen.
Fünf Millionen Euro. Rund fünf Millionen Euro werden investiert. Finanziert wird das Projekt über die Hypo Alpe Adria Leasing Gmbh. "Wir haben das Grundstück für die Raststätte schon 2006 gekauft", sagt Geschäftsführer Peter Kaßmannhuber. Raststätten-Pächter ist die Autogrill Austria AG, die einen Vertrag über 30 Jahre abgeschlossen hat. "Die Suche nach einem Betreiber hat lange gedauert. Viele wollten erst zusagen, wenn die Schnellstraße endlich Autobahn ist. Autogrill hat sich jetzt schon bereit erklärt, da die Grundauslastung durch die 1700 Mitarbeiter im angrenzenden Industriepark gegeben ist", sagt Mock. Regionale Betreiber seien als Pächter ausgeschieden, da sie die Pacht anfangs nur für zwei bis drei Jahre übernehmen wollten, sagt Andreas Kulmitzer von der Raststation St. Veit Errichtungs- und Betrieb GmbH. Man wollte aber längerfristig planen. Für die Autogrill Gruppe ist die Raststation St. Veit die 14. in Österreich.
Zeitplan. Der Zeitplan für den Raststätten-Bau steht nun fest. "Die Pläne werden fertig gestellt, dann folgen die Bauverhandlungen und sobald die Genehmigungen da sind, rollen die Bagger", sagt Kulmitzer. Gebaut wird im Überschwemmungsgebiet, deswegen muss das Grundstück rund vier Meter hoch aufgeschüttet werden.
Grünanlagen inklusive. Zusätzlich zur Raststation sind eine Tankstelle und Grünanlagen geplant. Das Areal erstreckt sich auf rund 50 Hektar. Rund 1,4 Hektar werden mit Außenanlagen und Hauptgebäude verbaut. Das Objekt umfasst Shop, Gastronomie, Terrasse, Spielplatz, Parkflächen, Bus-Ausstiegsplatz und Tankstelle. Rundherum ist ein ökologisches Begleitkonzept erstellt worden. "Die alten Glanarme werden dafür auch revitalisiert und mit eingebunden", sagt Kulmitzer. Mock schwärmt schon jetzt von der Aussicht auf die Burg Hochosterwitz und den Magdalensberg, die die Gäste der Raststation in Zukunft genießen können.
Jahrelange Verhandlungen. "Die Raststation wird ein Juwel", sagt Mock nun nach jahrelangen Projektverhandlungen. Und dieses "Juwel" wird künftig auch in Absprache mit der Asfinag vom Wörthersee und aus der Steiermark kommend, auf Schildern angekündigt. Der Spatenstich für die Raststation erfolgt im Mai, die Eröffnung bereits Ende des Jahres.
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Grafik vergrößernAn der Abfahrt Industriepark wird die Raststation (rote Fläche) errichtetGrafik © kk/ Stadt St. Veit
An der Abfahrt Industriepark wird die Raststation (rote Fläche) errichtetGrafik © kk/ Stadt St. Veit














