Griff ins Leere
Austria-Kärnten-Torhüter Andreas Schranz ist sich seines Fehlers beim 0:1 von Mattersburg bewusst. Aber auch der Wind habe mitgespielt ...

Foto © APADa war´s passiert: Andreas Schranz greift ins Leere
Ein scharfer Wind bläst dem SK Austria Kärnten ins Gesicht. Zudem kann er auch Bälle verjagen und dem Tormann eins auswischen. Andreas Schranz griff am Samstag beim 0:1 in Mattersburg entscheidend daneben, als er sich bei einem lockeren Freistoß von Fuchs verschätzte. Er komme, erklärte der durchaus geständige, aber stolpernde Torhüter, mit Wind nicht besonders gut zurecht, weil ihm von der windarmen Zone Klagenfurt her die Vergleichswerte fehlen. "Ich wollte den Ball wegschlagen, aber ich hätte nur versuchen sollen, ihn festzuhalten, dann wäre nichts passiert. Ich weiß, es schaut blöd aus, aber es war ein Fehler in 15 Partien."
Kopfsache.
Doch auf der Suche nach möglichen Fehlerquellen wird Schranz auch anderswo fündig, nämlich im Kopf. "Man ist doppelt so konzentriert, um nur ja keine Fehler zu machen. Du weißt, es darf nichts passieren. Da herrscht dann vielleicht eine Überspannung." Die bedrohliche Lage führe so die ganze Mannschaft in einen Teufelskreis. Und in die Betroffenheit. "Das ist ja nicht besonders lustig. Ich bin eh nur mehr grantig."
Gut genug?
Dass vielleicht doch die Qualität der Mannschaft für den Klassenerhalt nicht ausreicht, dementiert Schranz. "Die ist mit Sicherheit da. Innsbruck oder Altach haben garantiert weniger Qualität im Kader. Ein Tor muss her, das kann den Knoten lösen."
Neo-Trainer Frenkie Schinkels hatte bisher nicht viel Zeit zum Handeln. "Aber jetzt kommt mein Part. Wir müssen mehr arbeiten und weniger reden", meinte der Coach. Mit Schranz werde er ein Gespräch führen, aber an einen Torhüter-Wechsel denkt Schinkels nicht.
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Schinkels konnte noch kein Wunder bewirkenFoto © GEPA
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Keine Tore, keine Punkte und keine FansFoto © GEPA














