"Freispruch" für Günther Urschitz
Günther Urschitz, ehemaliger Abteilungsleiter der Kärntner Druckerei, verdient als Klubsekretär 4400 Euro brutto.
Die Spannung war groß, die Enttäuschung bei vielen Bediensteten im Magistrat Klagenfurt wohl auch: Die Spitzengage von Günther Urschitz war in der Gemeinderatssitzung von Donnerstag so gut wie kein Thema.
Wie berichtet hätte der neue SPÖ-Klubsekretär 5100 Euro brutto im Monat verdienen sollen. Nach Kritik reduzierte Klagenfurts SPÖ-Obfrau Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz auf 4800 Euro. Für SPÖ-Chefin Gaby Schaunig noch zu viel: Sie ließ Urschitz weitere 400 Euro streichen. Damit erhält der ehemalige Abteilungsleiter der Kärntner Druckerei 4400 Euro brutto - als Klubsekretär. Für seine Arbeit als Gemeinderat und Ausschussobmann kassiert er insgesamt weitere 1500 Euro brutto im Monat. Macht 5900 Euro.
Eine Summe, die wohl deshalb keinen Mandatar aufregen hat dürfen, weil SPÖ, ÖVP und BZÖ in der Stadtregierung Urschitz' Vertrag zugestimmt hatten. Nur die Grünen, die die Regelung abgelehnt hatten, meldeten sich. Matthias Köchl kritisierte den Doppelverdienst als Magistratsbediensteter (sprich als Klubsekretär) und Gemeinderat.













