Ein Gedenken für tote Kinder
Am "Unschuldigen Kindertag" wird auch der Kinder, die vor ihrer Geburt starben, gedacht. Die Gruppe FM 90.63 hilft den Trauernden.
Am "Unschuldigen Kindertag", gedenken viele Kärntner der Kinder, die vor ihrer Geburt aufgrund von Krankheit, Unfällen und/oder Abtreibung ums Leben gekommen sind. Aber auch Säuglinge, die all zu früh von dieser Erde gehen mussten, haben am 28. Dezember ihren ganz besonderen Platz.
Trauern. Die Gruppe FM 90.63 (Forum Modestus Maria Saal) rund um den Stiftspfarrer Josef-Klaus Donko und Seelsorger Johannes Staudacher nimmt sich der Hinterbliebenen an. "Wir dürfen nicht tabuisieren und müssen wieder zu einer Kultur des Trauerns finden. Viele sind nach solchen Schicksalen sprachlos", erklärt Donko. "Wir bieten ihnen die Möglichkeit, ihre schmerzhaften Erfahrungen in Gesprächen aufzuarbeiten."
Gedenkstätten. Trauernde können auch im Stillen gedenken: Die zwei Gedenkstätten für verstorbene Kinder am Friedhof Klagenfurt-Annabichl und in Obermühlbach bei St. Veit sind ein Platz für Eltern, die lieber alleine trauern wollen.
Wiederverheiratete. Doch die Gruppe FM 90.63 nimmt sich aber nicht nur Müttern und Eltern an, die ein Kind verloren haben. Sie beschäftigt sich auch mit der Frage des Umgangs der Kirche mit geschiedenen Wiederverheirateten. Die fünf Mitglieder bieten betroffenen Kärntnern ihre Hilfe an.













