Trotz grüner Weihnachten sind die Eismeister guter Dinge
Meteorologe schätzte Chance auf "weiße Weihnachten" in den Tälern nur auf 20 Prozent. Dafür lässt die Kälte das Eis auf Gewässern wachsen.

Foto © KK/WeißenseeDas Eis-Team vom Weißensee von links: Hubert Stampfer, Bernhard Jank, Brigitte Garz, Norbert und Norbert Jank junior
Wir haben es geschafft. Ab heute stehen im Westteil des Weißensees die größte Natureisfläche Europas Profis und Hobbyeisläufern zur Verfügung. Diese vorweihnachtliche Frohbotschaft konnte gestern Eismeister Norbert Jank über das Internet (siehe rechts) weltweit verbreiten.
Noch warten. Bei anderen Gewässern, wie dem Rauschelesee oder dem Hörzendorfersee heißt es auf das Eisvergnügen noch warten. "Die Temperaturen bleiben mit bis zu minus zehn Grad in der Früh und knapp unter der Nullgrad-Grenze in den Mittagsstunden auch in den nächsten Tagen fast unverändert", beschreibt Meteorologe Reinhard Prugger von meteo-experts in Lienz die Prognosen für die nächsten Tage.
Und: "Derzeit ist es um durchschnittlich zwei Grad zu kalt." Dafür regiert auf den Bergen Prachtwetter. Alle Schigebiete in Kärnten und Osttirol locken mit Traumbedingung. Die Nullgrad-Grenze liegt bei über 2000 Meter. Die Chance auf weiße Weihnachten in den Tälern liegen, so Prugger, bei etwa 20 Prozent. Wenn es am Heiligen Abend "flocken" sollte, dann am ehesten in Unterkärnten.
Die Bauernregel "Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee", könnte wieder einmal schlagend werden. Grundsätzlich sieht Prugger das stabile Hoch der letzten Tage im Schwinden. Vom westlichen Mittelmeer ziehen feuchte Luftmassen heran. Vor allem der Stefanitag könnte so recht trüb werden.












