Weihnachtsgeschäft: In Kärnten sollte "schwarze Null" herausschauen
Neuer Ansturm auf Flachbildfernseher vor der EURO 2008 erwartet.

Foto © APADie Erwartungen an das österreichische Weihnachtsgeschäft waren etwas zu optimistisch
Wie in anderen Bundesländern waren auch in Kärnten die Erwartungen in das Weihnachtsgeschäft etwas zu optimistisch. Nach dem letzten Einkaufssamstag sah es nicht nach einer generellen Umsatzsteigerung aus. "Unterm Strich sollte sich eine schwarze Null ausgehen", meinte der Obmann der Sparte Handel in der Kärntner Wirtschaftskammer, Nikolaus Gstättner, im Gespräch mit der APA. In den großen Einkaufszentren rechnet man hingegen mit einem Plus.
"Plus möglich". Das Geschäft sei laut Gstättner vor allem in den Ballungszentren ausgezeichnet, der Umsatzrückgang von noch drei Prozent Mitte der Woche gegenüber dem Vorjahr aber nicht mehr wettzumachen gewesen. Am Montag sollte der Handel noch florieren und wenn dann bis zum 6. Jänner die Gutscheine eingelöst und die Geldgeschenke in Waren umgesetzt sind, sollte man den Umsatz des vergangenen Jahres erreicht haben. Gstättner: "Ich persönlich glaube, dass sogar ein Plus von etwa einem Prozent möglich ist."
Gutscheine als Renner. Den größten Ansturm gab es, wie schon an den vergangenen Samstagen, auf die großen Einkaufszentren. So berichtete Tanja Lewin, die Managerin der Klagenfurter "City Arkaden", dass das Geschäft über dem Vorjahresniveau gelegen sei. "Wir haben heuer definitiv mehr Umsätze als 2006", versicherte sie gegenüber der APA. "Der absolute Renner" seien Gutscheine gewesen, aber auch in den Bereichen Unterhaltungselektronik und überraschenderweise im Buchhandel sei man überaus zufrieden. Hingegen sei der Verkauf bei Textilien und Schuhen deutlich unter den Erwartungen gelegen, berichteten Lewin und Gstättner übereinstimmend.
"Flat Screens". Lewin sprach auch noch von einem interessanten Aspekt: Die Zentrumsmanagerin glaubt, dass trotz des schon jetzt sehr gutes Absatzes der große Run auf Flachbildfernsehgeräte in Kärnten erst in den Wochen vor der Fußball-EM im Juni einsetzen werde.













