Umjubeltes Comeback bei der Jeunesse
Das KSO überzeugte mit Christopher Hinterhuber.
Es war ein höchst erfreuliches Wiedersehen mit Christopher Hinterhuber. Erfreulich deshalb, weil der junge Friesacher, der mit seiner Klavierausbildung am hiesigen Landeskonservatorium begann, bevor er in Wien weiterstudierte, derzeit international eine große Karriere macht.
Leichtigkeit und Sensibilität. Erfreulich auch, weil sein Spiel, das man erstmalig im Jahr 1989 genau in diesem Saal des Klagenfurter Konzerthauses, ebenfalls im Rahmen des Jeunesse, erlebte, mittlerweile noch ausdrucksstärker und interpretatorisch reifer geworden ist. Mit virtuoser Leichtigkeit und klanglicher Sensibilität musizierte er das hin und wieder an Filmmusik (für die der italienische Komponist ja berühmt wurde) erinnernde, hübsche, raffiniert angelegte 1. Klavierkonzert von Nino Rota. Mit einem Stück von Eric Satie bedankte sich Hinterhuber für den jubelnden Applaus.
Feine Eleganz Nicht nur kürzlich mit der Richard Strauss-Oper "Ariadne auf Naxos" am Stadttheater Klagenfurt, sondern jetzt auch am Konzertpodium fiel der Einstand von Peter Marschik glänzend aus. Mit großer Sensibilität, exakten Gesten und feiner Eleganz gelang dem neuen Musikchef beim Kärntner Sinfonieorchester eine immer aufregende, akzentreiche, klanglich ausgewogene, recht durchsichtige, hochkonzentrierte Interpretation mit farbigen Streichern und präzisen Bläsern. Und das sowohl bei den, das Meer aufpeitschenden "Four Sea Interludes" aus der Oper "Peter Grimes" als auch bei Ludwig van Beethovens populärer Symphonie "Eroica".














