Neues Bezirksgericht in Klagenfurt feierlich eröffnet
Justizministerin Berger hieltam Donnerstag die Festansprache. 12,6 Millionen Euro wurden in das moderne Gebäude investiert.
Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist am Donnerstag
in Klagenfurt das neue Bezirksgericht seiner Bestimmung übergeben
worden. Die Investitionskosten für das Gebäude betrugen 12,6 Millionen
Euro, Eigentümer des Hauses ist die Bundesimmobiliengesellschaft
(BIG), die das Objekt nun an das Justizministerium vermietet. Am
alten Standort des Bezirksgerichtes - dem Landesgericht - ist nun
mehr Platz für Staatsanwälte und Richter, auch die Justizanstalt soll
erweitert werden.
"Optimale Rahmenbedingungen".
Justizministerin Maria Berger (SPÖ) erklärte in ihrer Festansprache,
dass sie ihre Aufgabe darin sehe, "der österreichischen Justiz die
optimalen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, damit sie
hervorragende Arbeit, was die Wirtschaftlichkeit, die Effizienz und
die Verfahrensdauer betrifft, leisten kann." Die Ministerin betonte,
dass im laufenden Justizbauprogramm 203 Millionen Euro für alle in Planung
oder Realisierung befindlichen Projekte zur Verfügung stünden.
Bürgernah.
"Das architektonische Konzept des Gerichtsgebäudes, das wir
feierlich eröffnen, folgt für mich dem heutigen Selbstverständnis der
Justiz als bürgerfreundliche und bürgernahe Serviceeinrichtung",
meinte die SPÖ-Politikerin.
Lamellensystem.
Der Neubau in der Feldkirchnerstraße weist drei Sockelgeschoße
sowie fünf Obergeschoße auf. Das äußere Erscheinungsbild des Hauses
wird unter anderem durch ein modernes, rundum laufendes
Lamellensystem geprägt, das als Sonnen-, Sicht- und Blendschutz
angebracht ist. Als Generalplaner zeichnet die Arge Zeytinoglu-Bucher
verantwortlich.
Features
Rundum neu
Seit 16. August ist das Klagenfurter Bezirksgericht in Betrieb. Am 25. Oktober wurde das Gebäude in der Feldkirchner Straße von Justizministerin Maria Berger offiziell eröffnet.
Foto

80 Mitarbeiter stehen hier 7000 Quadratmeter zur VerfügungFoto © Koscher














