Kamele irrten in Klagenfurt umher
War der Zirkusausbruch der Kamele ein Sabotageakt von Türschützern oder ein Werbegag von findigen PR-Spezialisten?

Foto © JustMiguel Lauenburger, Juniorchef des Zirkus Berlin (hier mit Kamel Gandalf) ist froh, dass den Kamelen nichts passiert ist
So ein Zirkus! In der Nacht auf Montag brannten fünf Kamele des Zirkus Berlin in Klagenfurt durch und spazierten durch die Sterneck- und die Koschatstraße. Die Polizei rückte aus, Zirkusmitarbeiter konnten die exotischen Tiere unversehrt in ihr Gehege zurückbringen.
Der Zirkusdirektor, Adolf Lauenburger, vermutet radikale Tierschützer hinter der Aktion. Sie hätten den elektrischen Zaun des Geheges aufgeschnitten.
Komisch: Vor fast genau zwei Jahren spielte sich das selbe ab als der Zirkus Berlin in Klagenfurt gastierte. Vier Kamele waren in der Nacht auf den 7. Oktober 2005 ausgebrochen - Lauenburger vermutete auch damals, dass es Tierschützer waren, die den Zaun beschädigt hatten.
Egal, ob Tierschützer oder findige PR-Spezialisten dahinter stecken: Die Werbetrommel wurde auch heuer kräftig gerührt. Sehr praktisch, ausgerechnet zwei Tage vor der Premiere.












