Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 09:29 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Achtjähriges Mädchen vergewaltigt Abseilen gehört zum Job Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Klagenfurt und Umgebung Nächster Artikel Achtjähriges Mädchen vergewaltigt Abseilen gehört zum Job
Zuletzt aktualisiert: 25.09.2007 um 01:00 Uhr

Fun-Park-Chef muss ins Gefängnis

Ex-Geschäftsführer der Schleppe-Alm gestand, 730.000 Euro missbräuchlich verwendet zu haben. Ein Jahr unbedingte Haft.

Fünf Jahre lang hat der Ex-Geschäftsführer der Schleppe-Alm-Fun-Park-Gesellschaft Klagenfurt Geld veruntreut. Fünf Jahre lang blieb das unbemerkt. Laut Anklage zweigte der Verdächtige 730.000 Euro ab. Die wesentlichste aller Fragen ist aber: Was geschah mit dem Geld?

Die Antwort darauf lieferte ein Sachverständigen gestern, in der zweiten Prozessrunde. "Es gibt keine Hinweise, dass der Angeklagte das Geld für einen überhöhten Lebenswandel verwendet hat." Das deckt sich auch mit dem Geständnis des 35-Jährigen, der jahrelang für den kleinen Schiberg am Klagenfurter Stadtrand tätig war. "Von dem veruntreuten Geld ist nichts in meine Tasche geflossen", beteuerte der Verdächtige immer wieder.

Pistengeräte gekauft. Er bediente sich an jenen Summen, die er aus dem Verkauf des Kärntner Schipasses eingenommen hatte. Dieses Geld hätte er eigentlich an die "Schidata", welche die Schipässe vertreibt, weiterleiten sollen. Doch stattdessen kaufte der Angeklagte damit "Pistengeräte, investierte in den Lift und bezahlte Schwarzarbeiter" für den angeschlagenen Schleppe-Alm-Betrieb. Die Abrechungs-Manipulationen hat er geschickt verschleiert: Er sei irgendwann drauf gekommen, dass er die Einnahmen ganzer Tage unbemerkt aus dem Computer löschen kann.

Pleite. Vor knapp einem Jahr musste der Geschäftsführer schließlich seinen Hut nehmen, kurz danach wurde die Pleite der Betreibergesellschaft des Wintersport-Hausberges bekannt.

Tränen flossen.Im Beisein seiner Familie ließ der Ex-Geschäftsführer den Prozess über sich ergehen. Richter Christian Liebhauser-Karl sprach unter anderem von der "emotionalen Bindung", die der Angeklagte zum Unternehmen hatte. Nach der Urteilsverkündung flossen Tränen: Drei Jahre Haft, ein Jahr muss er Ex-Geschäftsführer unbedingt im Gefängnis verbüßen. Er nahm das Urteil an.

MANUELA KALSER

Bezirkswetter

  • Mittwoch, 22. Mai 2013
    • Min: 6°C
    • Max: 22°C
    • Nsw.: 30%
    Wolkig
  • Donnerstag, 23. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 19°C
    • Nsw.: 35%
    Bewölkt
  • Freitag, 24. Mai 2013
    • Min: 9°C
    • Max: 11°C
    • Nsw.: 55%
    Regenschauer

Babys aus der Region

Gezwitscher live aus der Redaktion

Just, Fotolia, KLZ (Montagen)

Kurznachrichten aus Klagenfurt, Sankt Veit und Feldkirchen sowie Insider-Infos der Redaktion: Folgen auch Sie uns auf Twitter!



Spendenaktion

KLZ/Susanne Hassler

Wenn auch Sie für "Kärntner in Not" spenden wollen:

Spendenkonto: 100 337 401

BLZ: 17.000

Trachten in Kärnten und Osttirol

KLZ/Josef Emhofer, KLZ/Michaela Ruggenthaler

Ein buntes Nebeneinander von schönen Festtrachten, moderne Designerdirndln und kitschiger Diskontware prägt heute das Bild unserer Trachtenlandschaft. Wir bringen echte Trachten vor den Vorhang.

Hochzeiten/Jubiläen

Redaktion twittert

Gezwitscher live aus der Redaktion: Kurznachrichten aus Klagenfurt, Sankt Veit und Feldkirchen sowie Insider-Infos der Redaktion: Folgen auch Sie uns auf Twitter!

 

Leserfotos aus dem Bezirk

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 

Kärntner des Tages

Bäume sind genau ihr Fall
Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Newsletter bestellen

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 

Wien-Angebot

Wir liefern die Regionen- Ausgabe der Kleinen Zeitung nach Wien.

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller Bezirke in Kärnten.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang