Lkw krachte gegen Zug: Lenker verurteilt
Jener slowenische Lenker, der im Jänner einen schweren Unfall verursachte, bei dem sein Beifahrer starb, wurde Donnerstag am Landesgericht Klagenfurt verurteilt.

Foto © APADer Slowene wurde zu einer Haft- und einer Geldstrafe verurteilt. Das Urteil ist noch nicht reschtskräftig
Wegen fahrlässiger Gemeingefährdung ist am Donnerstag am Landesgericht Klagenfurt ein 45-jähriger Berufskraftfahrer aus Slowenien zu sechs Monaten bedingter Haft und einer unbedingten Geldstrafe von 600 Euro verurteilt worden. Der Mann war im Jänner dieses Jahres mit seinem Klein-Lkw beim Überqueren eines unbeschränkten Bahnüberganges gegen einen mit 48 Fahrgästen besetzten Personenzug gekracht. Sein Beifahrer starb bei dem Unfall.
Reue. "Ich habe die Warntafeln gesehen, nicht aber den Zug", erklärte der Beschuldigte. Ein Pfeifsignal des Zugführers überhörte er wegen des eingeschalteten Autoradios. "Es war trotzdem mein Fehler, es tut mir um meinen Kollegen so Leid", meinte der Slowene.
"Unverzeihliche Tat". Durch die "unverzeihliche Tat" habe der Beschuldigte nicht nur den Tod einen Menschen zu verantworten, sondern auch "eine extrem hohe Unfallwahrscheinlichkeit für 48 Zuggäste herbei geführt", sagte Richter Manfred Herrnhofer. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.














