Verwesungsgeruch am Landesgericht Klagenfurt: Räume gesperrt
Verwesungsgeruch: Klagenfurter Staatsanwalt musste sein Büro räumen. Die Suche nach möglichem Tierkadaver geht weiter. Die Suche kostete schon 8000 Euro.

Foto © APAÜbler Geruch am Klagenfurter Landesgericht gibt Rätsel auf
Im wahrsten Sinn des Wortes "dicke Luft"
herrscht derzeit am Landesgericht Klagenfurt. Drei Büroräume mussten
wegen starken Verwesungsgeruchs gesperrt werden. Über die Ursache ist
man sich noch nicht im Klaren, es wird aber nach einem möglichen
Tierkadaver gesucht. Die "Fandung" kostete schon 8000 Euro.
Intensiver Gestank.
Bereits vor zwei Wochen wurde im Büro eines Staatsanwaltes
erstmals der leichte Verwesungsgeruch wahrgenommen. Mittlerweile ist
der Gestank so intensiv, dass drei Büroräume der Staatsanwaltschaft
gesperrt werden mussten.
Rätselhaft.
Über die Ursache werde gerätselt, erläuterte Ernst Eichinger von
der zuständigen Bundes-Immobiliengesellschaft (BIG) in der
Dienstagsausgabe der "Kleinen Zeitung": "Der erste Verdacht war, der
Geruch könnte von einem toten Tier stammen, das sich in der Decke
verkrochen hat." Bisher wurde allerdings kein Kadaver gefunden,
obwohl in einem Büro schon die Decke aufgebrochen worden ist.
Rattengift gestreut. Die "stinkenden Büros" befinden sich im ersten Stock des
Gerichtsgebäudes. In den gesperrten Räumen wurde Rattengift gestreut,
außerdem hat man in den betroffenen Büros Entlüftungsgeräte
aufgestellt. Seither soll der Geruch nicht nicht mehr ganz so arg
sein. Falls er aber nicht gänzlich verschwinden sollte, "müssen die
Decken weiter auseinander genommen und untersucht werden", glaubt
aber Eichinger.













