Tankstellen-Räuber noch immer flüchtig
Pistolenmann flüchtete nach Coup auf Jet-Tankstelle in Klagenfurt mit 680 Euro Beute. Fahnder vermuten: "Täter hat Ortskenntnisse."

Foto © KK/PolizeiDer Täter zwang die Angestellte Geld herauszugeben
Immer noch flüchtig ist jener Räuber, der Dienstag gegen 3.40 Uhr früh die Jet-Tankstelle in Klagenfurt-Ost überfallen hat. Wie berichtet, bedrohte der Täter die Tankwartin (48) mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe, vermutlich ein Revolver. Erbeutet hat der Räuber nur 680 Euro.
Handfeuerwaffe. Es war Dienstag in den frühen Morgenstunden, als die Frau vor dem Verkaufsraum der Jet-Tankstelle am Autobahnknoten Klagenfurt-Ost den Boden kehrte. Aus dem Nichts tauchte aus Richtung Görtschitztal-Bundesstraße ein Mann auf, drückte der Frau den Lauf einer Handfeuerwaffe an den Körper, drängte sie Richtung Kasse und zwang sie, die Lade zu öffnen.
680 Euro.
Hastig raffte er Geldscheine, insgesamt rund 680 Euro, zusammen. Während der Räuber die Beute in die Taschen seiner dunklen Jeans-Hose und des grauen Kapuzenpullovers stopfte, schob er die 48-Jährige Richtung Büro, wo er sie einzusperren versuchte. Die Tankwartin wehrte sich mit Leibeskräften. Der Täter verlor bei dem Gerangel einen Teil der Beute. Fluchtartig verließ er den Verkaufsraum und verschwand zu Fuß im Schutz der Dunkelheit.
Sonnenbrille und Kapuze.
Dem Opfer gelang es die Polizei zu alarmieren. Beamte der Inspektion St. Peter übernahmen in Zusammarbeit mit dem operativen Kriminaldienst im Stadtpolizeikommando (Sachbearbeiter Gilbert Raffer, Ingo Widowitz) die Ermittlungen. Aufgrund des Tatablaufes, der von einer Überwachungskamera dokumentiert wurde, schließen die Kriminalisten nicht aus, dass der nur mit Sonnenbrille und Kapuze seines Pullovers "maskierte" Mann über genau Ortskenntnisse verfügen dürfte.
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