Prozess: Geld mit plumpem Trick überwiesen
Raiffeisen Landesbank will 800.000 Euro zurück.

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Am Donnerstag wird's heiß - nicht nur meteorologisch, sondern auch juristisch: Am Landesgericht steht der Wirtschaftsprozess zwischen Raiffeisen und der "P&P Treu.ber" an.
800.000 Euro verloren.Wie berichtet, verlor die Raiffeisen Landesbank (RLB) durch eine - mit falschen Papieren erschlichene - Überweisung nach Belgien 800.000 Euro. Als Kontoinhaber soll - ebenfalls mithilfe von Fälschungen - die Treuhandfirma "P&P Treu.ber" vorgeschoben worden sein. "Die Papiere waren nicht einmal gut gemacht, sondern plump", erklärt Hannes Arneitz, Anwalt der Treuhandgesellschaft. Man habe Gutachten eingeholt, wonach die RLB für die Überweisung selbst schuld sei, weil sie bei der Kontoeröffnung grob fahrlässig gehandelt habe, so der Villacher Anwalt.
Verantwortlich für die Malversationen soll eine langjährige "Vertrauensmitarbeiterin der P&P Treu.ber und des Finanzdienstleisters Pasut" gewesen sein. Während einige Tochterfirmen der Pasut mit "P&P" beginnen, soll die "P&P Treu.ber" nicht zur Gruppe gehören. Eigentümer ist eine Privatstiftung aus Liechtenstein. "Wem die gehört, weiß ich nicht", so Treu.ber-Anwalt Arneitz.
Keine Stellungnahme. Raiffeisen-Vorstand Peter Gauper will keine Stellungnahme abgeben und verweist auf das laufende Verfahren. Von Arneitz ist zu erfahren, dass sich Raiffeisen im Falle einer Niederlage an der Täterin sowie zwei belgischen Firmen schadlos halten will.














