"Aus Gaude" Müll in Hausbrunnen geworfen
Großeinsatz von Einsatzkräften: Trinkwasser-Brunnen eines Mehrparteienhauses in Klagenfurt-Wölfnitz mit Unrat befüllt. Hoher Schaden.

Foto © FF Viktring
Was für ein dummer Streich! Fünf minderjährige Burschen, zwei sind sogar unter 14 Jahre alt, warfen in den Hausbrunnen der Familie Kremsbrucker in Klagenfurt-Wölfnitz (Mehrparteienhaus) Glasscherben, Unrat, verfaulte Baumstümpfe, Erde und Zigarettenkippen. "Die wissen gar nicht einmal, was sie angerichtet haben", sagt Ursula Kremsbrucker. Aus dem Brunnen beziehen 20 Menschen ihr Trinkwasser. Zum Glück ist kein Baby darunter und die meisten Mieter - Schülerinnen von Pitzelstätten - sind über das Wochenende nach Hause gefahren.
Brunnen vermüllt. Manfred Kremsbrucker ist Samstag früh mit seinem Hund, wie oft, zum Brunnen in den Wald nachschauen gegangen. Dann sah er das Dilemma: Der schwere Betondeckel des Brunnens war zur Seite geschafft worden. Und im Brunnen türmten sich Rohre, Unrat und so einiges mehr. In der Nähe lagen zerbrochene Flaschen und Alkopops.
Großeinsatz. Es folgte ein Großaufgebot von Einsätzkräften: Der Landeschemiker zog eine Wasserprobe, die Polizei sicherte Spuren und befragte Anrainer und die Freiwillige Feuerwehr Viktring-Stein/Neudorf rückte mit einem Pinzgauer an. Sie pumpte das Wasser ab und reinigte den Brunnen. Der Polizei konnte die Täter rasch ausforschen. Sie gaben an, es als "Gaude" gemacht zu haben. Angeblich schon Freitagnachmittag. Alkoholisiert waren sie nicht, gaben sie an. Der Sachschaden ist gewaltig. Das Ergebnis der Wasserprobe steht noch aus.
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