Panzer stand in Flammen
Beim Zerschneiden eines alten Bergepanzers kam es Freitagnachmittag in einer Klagenfurter Kaserne zu spektakulärem Brand. Arbeiter zum Glück unverletzt.

Foto © Berufsfeuerwehr KK/BundesheerPanzer "unter Feuer" hieß es gestern in der Laudonkaserne. Beim Zerlegen eines Bergepanzers des Typs M-578 brach ein Brand aus
Ein Panzerfeuer der besonderen Art sorgte Freitagnachmittag in Klagenfurt für Aufregung: Eine deutsche Spezialfirma zerschnitt gegen 14.30 Uhr auf dem Gelände der Laudonkaserne mehrere ausgemusterte Bergepanzer. Plötzlich kam es zu einem Funkenflug. Sofort entwickelte sich eine hohe Rauchsäule und Flammen schlugen aus dem Rest-Panzer. Aufmerksame Anrainer sahen den Brand und schlugen Alarm. Die Berufsfeuerwehr rückte gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr St. Martin und der Hauptwache an. Als die 30 Feuerwehrmänner eintrafen, war das Feuer von den Arbeitern der Spezialfirma bereits bekämpft worden. Hätten sich die Flammen ausgebreitet, wäre es durch Gasflaschen, die in unmittelbarer Nähe gelegen sind, gefährlich werden können.
"Wir mussten nur mehr Nachlöscharbeiten durchführen - hatten zum Glück sozusagen nur einen kurzen Auftritt", sagt Berufsfeuerwehr-Einsatzleiter Helmut Unterluggauer. Auch das Rote Kreuz war vor Ort, weil anfangs nicht klar war, ob es Verletzte gibt. Bald konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Es wurde niemand verletzt. Auch deshalb, weil die Arbeiter Schutzkleidung trugen.
Das Feuer ist laut Heeres-Presseoffizier Helmut Sadnikar entweder durch Öl- oder Dieselrückstände ausgebrochen. Derzeit werden in der Laudonkaserne alte Bergepanzer mit Spezialgerät zerschnitten und transportfähig gemacht. Sadnikar: "Die Teile werden dann mit einem Lkw nach Linz gebracht, wo sie eingeschmolzen werden."












