Einzelne Bettler sind geblieben
Anrainer in Leutschacher Straße beobachteten wieder Rumänen. Weitere Lager wurden jetzt entdeckt. Von Karin Hautzenberger.

Foto © KLZ/Georg LuxIn der Leutschacher Straße wird nun entrümpelt
Seit Montag sollte das Bettlerlager in der Leutschacher Straße geräumt sein. Wie berichtet, sind Polizei und Magistrat eingeschritten. Bis Montag hätte die Bettlergruppe Zeit gehabt, das Areal zu verlassen. Montag früh war bei der leeren Lagerhalle noch Wäsche aufgehängt. Tagsüber gab die Stadt an, die Halle sei geräumt. Doch einige der Rumänen dürften geblieben sein. "Es sind weniger da. Aber am Montagabend musste ich wieder sehen, wie dort zwei Rumäninnen urinierten", so eine Anrainerin. Die Stadt ging dem daraufhin nach. "Wir erhielten nun die Auskunft von Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga, dass sich auch diese Frauen inzwischen in das Obdachlosenheim in der Bahnstraße begeben haben", sagt Raphael Spatzek, Pressesprecher von Bürgermeister Christian Scheider (FPK). Da Gefahr im Verzug war, räumen nun nach Rücksprache mit dem Besitzer Magistratsmitarbeiter dort den Müll weg. Diese sind schon seit zwei Tagen mit dem Aufräumen beschäftigt. Der Besitzer wurde unterdessen erneut aufgefordert, das Areal und das Gebäude ordentlich abzusperren.
Im Zuge dessen wurden in Klagenfurt weitere Bereiche entdeckt, in denen Unstete leben. "In einer leeren Halle in der Rosentaler Straße entdeckte die Polizei am Sonntag Menschen. Diese wurden am selben Abend wegkomplementiert. Sie gingen ins Obdachlosenasyl", sagt Spatzek. Er bittet auch die Bevölkerung um Hilfe: "Wer etwas bemerkt, soll sich beim Magistrat melden."















