Politiker werben mit "billigen" Rauchmeldern
Die Verteilaktion von 10.000 Rauchwarnmeldern durch Landeshauptmann Gerhard Dörfler gerät in Kritik. Bei den Geräten soll es sich um Billigprodukte handeln.

Foto © APA/Gerten
Als "Quantensprung in der Sicherheit" lobten am Montag Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig (beide FPK) ihre Brandschutzaktion, bei der 10.000 Rauchwarnmelder verschenkt werden sollen. Damit wollen sie auf die neue Kärntner Bauordnung reagieren, die seit 1. Oktober Rauchwarnmelder in allen Neubauten verlangt. Für bestehende Häuser und Wohnungen gilt diese Pflicht ab dem 30. Juni 2013. Dörfler und Dobernig gehen davon aus, dass die 240.000 Kärntner Haushalte rund eine Million Rauchwarnmelder benötigen werden.
Die 10.000 Stück, die das Land gratis verteilt und auf denen die Namen der beiden Initiatoren prangen, würden laut Dörfler "allen Sicherheitsnormen und dem neuesten Stand der Technik entsprechen". Noch am Tag der Präsentation wurde allerdings Kritik laut, die Geräte des Landes wären Billigprodukte, die nur die Mindeststandards an Qualität erfüllen würden. "Vor billigen Rauchmeldern kann man nur warnen", sagt der Kommandant der Villacher Hauptfeuerwache Harry Geissler. "Wenn es um Sicherheit geht, muss man auf Qualität achten."













