KWF-Chef Schönegger wird Landesholding führen
Aufsichtsratschef Werner Wutscher zieht nach dem Martinz-Prozess Konsequenzen im Vorstand der Landesholding.

Foto © KLZ/Markus TraussnigSchönegger: Künftig in einer Doppelfunktion?
Noch Montagabend tagte der Aufsichtsrat der Kärntner Landesholding im Klagenfurter Hotel Sandwirth, um über Konsequenzen aus den Urteilen im Untreue-Prozess in der Causa Birnbacher zu entscheiden. Wie die Kleine Zeitung aus Insiderkreisen erfuhr, plant der neue Aufsichtsratschef Werner Wutscher, Hans Schönegger, den Chef des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF), zum Holding-Vorstand zu ernennen, weil auch die Vorstände Hans-Jörg Megymorez und Gert Xander im Birnbacher-Prozess verurteilt wurden.
Alle Verträge der Landesmanager laufen mit Jahresende aus. Jeder muss sich derzeit neu bewerben. Ex-Rewe-Manager Wutscher, Sohn des früheren Kärntner Landwirtschaftskammer-Präsidenten Walfried Wutscher, will bis Jahresende Hearings und Bestellungen abgearbeitet haben. Er hat es eilig mit seinem Erneuerungskurs. Und Schönegger hat bereits versichert, sich nicht nur neu als KWF-Vorstand, sondern auch als Landesholding-Vorstand bewerben zu wollen. Es wird schon länger spekuliert, dass beide Funktionen in einer Hand geführt werden sollen.













