Grund und Boden werden in Kärnten begehrter und teurer
Aus Sorge um den Euro suchen Anleger und Sparer nach Alternativen. Davon profitiert der Kärntner Immobilienmarkt. Preise für Grundstücke legen zu.

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Niedrige Zinsen und die Angst ums Ersparte bescheren dem Immobilienmarkt einen enormen Auftrieb. Das zeigt sich in den Umsätzen, die 2012 rund ein Viertel höher liegen werden als in den Jahren zuvor. 2010 und 2011 wurden 377 bzw. 351 Millionen Euro mit Verkäufen von Häusern, Grundstücken und Wohnungen unter bzw. an Privatpersonen umgesetzt. 2012 werden es - hochgerechnet - 445 Millionen sein.
Diese Zahlen der "S-Real" (Sparkasse) fußen auf Transaktionen, die im Grundbuch abgebildet sind. Neben Wohnungen heizen neuerdings Verkäufe von Grundstücken den Markt an, während der Häusermarkt stagniert. 1338 Grundstücke wechseln laut Hochrechnung heuer den Besitzer, in den Jahren zuvor waren es jeweils rund 1000. Im Schnitt kostet ein Grundstück bereits 57.100 Euro (nach 51.200 im Jahr 2011).
Die S-Real-Chefs Robert Haubiz und Günter Novak wissen, weshalb Grundstücke gefragt sind: "Weil keine Betriebskosten anfallen, schätzen Anleger Grund und Boden. Hier wird Geld geparkt, weil die Menschen verunsichert sind. Denn mehr gebaut wird derzeit nicht."













