Preisliche Hochsaison in Klagenfurter Tiefgarage
Die Lindwurmgarage in der Landeshauptstadt hat im Juli und August die Preise erhöht. Die Stadtpolitiker protestieren. Von Georg Lux.

Foto © Kleine Zeitung/Markus TraussnigErster Platz, stolze Preise: die Klagenfurter Lindwurmgarage
W er im Herzen der Stadt parken will, muss zahlen. Und zwar anständig. Die von der Firma Apcoa betriebene Lindwurmgarage unter dem Neuen Platz hat schon bisher zu den teuersten Österreichs gezählt. Im Juli und August sind die Tarife noch einmal erhöht worden: von 3,90 pro angefangener Stunde auf 4,20 Euro.
Seit 1. September gelten wieder die alten Preise. "Wie bei einem Hotel gibt es auch in unserem Geschäft eine Haupt- und eine Nebensaison. Die geänderten Gebühren im Juli und August sind ein erster Test in Klagenfurt gewesen. An anderen Standorten machen wir das schon länger", sagt Apcoa-Austria-Geschäftsführer James Toal.
Bei Tourismusstadtrat Herbert Taschek (ÖVP) hält sich die Freude in Grenzen: "Wir brauchen generell angemessene Preise, damit die Klagenfurter Innenstadt für Einheimische und Gäste attraktiv bleibt. Eine Erhöhung der Tarife im Sommer ist alles andere als vernünftig." Vizebürgermeister Albert Gunzer (FPK) - er ist als Wirtschaftsreferent für das Stadtmarketing zuständig - tut ebenfalls sein Entsetzen kund: "Da es sich um ein Privatunternehmen handelt, sind uns leider die Hände gebunden. Wir haben die Firma schon oft darauf aufmerksam gemacht, dass die hohen Preise nicht in unserem Sinne sind, beißen da aber immer auf Granit."
Apcoa-Geschäftsführer Toal widerspricht und zeigt sich kooperationsbereit. "Gerne bieten wir in gemeinsamen Aktionen mit dem Stadtmarketing vergünstigte Tickets an. Bisher hat man daran in Klagenfurt aber wenig Interesse gezeigt."












