Zwei nicht alltägliche Prozesse in Klagenfurt
Ein mutmaßlicher Autodieb, der auf der Flucht mehrere Verkehrsteilnehmer gefärdete sowie ein Mann, der nach einem "Privatrennen" einen Polizisten zu bestechen versucht haben soll, stehen heute in Klagenfurt vor Gericht.

Foto © Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun (Symbolbild)
Ein 18-jähriger Villacher muss sich heute am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Er und eine 17-Jährige sollen im Juli 2012 einen knapp 33.000 Euro teuren Audi gestohlen haben und damit losgefahren sein. Als der junge Mann eine Polizeistreife entdeckte, erhöhte er die Geschwindigkeit und fuhr mit Tempo 80 durch eine 30-km/h-Zone. Außerdem soll er gegen die Einbahn und bei Rot über eine Kreuzung gefahren sein. Dadurch hatte er nicht nur sich selbst und seine Beifahrerin gefährdet, sondern noch fünf weitere Verkehrsteilnehmer.
Weiters steht ein 52-Jähriger vor Gericht, der im Juni versucht haben soll, einen Polizisten dazu zu bringen, eine Anzeige gegen seinen Sohn abzuschwächen. Bei einem "Privatrennen" im Ortsgebiet soll der Sohn des 52-Jährigen mit bis zu 130 km/h unterwegs gewesen sein. Einen Beamten soll der Vater daraufhin gebeten haben, die überhöhte Geschwindigkeit auf 80 oder 90 km/h zu ändern. Würde der Polizist die Geschwindigkeitsangabe reduzieren, würde der 52-Jährige auf eine angedrohte Beschwerde gegen den Beamten verzichten, heißt es in der Anklage.














