Bürgerforum ist gegen Energie-Pläne
Initiative kritisiert Vorgehensweise von Scheider und den Stadtwerken.
Auf große Kritik stößt der Plan B von Bürgermeister Christian Scheider (FPK) und den Stadtwerken Klagenfurt, das alte Fernheizwerk zu sanieren und Biomasse von einem Privaten zuliefern zu lassen (wir berichteten). Das Bürgerforum Klagenfurt-Ost beklagt, dass die Ausschreibung der Fernwärmelieferung ohne Einbindung der Bürgerinitiative erfolgt sei, wobei es vonseiten des Bürgermeisters immer geheißen habe, er würde diese einbeziehen. "Offensichtlich will Bürgermeister Scheider nur jene Leute involvieren, die sich als bedingungslose Ja-Sager deklarieren. Diesen Gefallen werden wir ihm aber sicher nicht tun. Mit der Aussage Bürgerinitiativen als ewige Nein-Sager abzustempeln, tritt er voll und ganz in die Tradition seines abgewählten Vorgängers", sagt Richard Wedam, Obmann des Bürgerforums Klagenfurt-Ost.
Auch der alte Gasdampfkraftwerk-Standort an der Stadtgrenze zu Ebenthal sei laut Wedam als möglicher Platz für eine Biomasse-Anlage undenkbar: "Scheider spricht von einem Industriegebiet fernab von Wohngebieten. Das stimmt nicht. Hätte er sich den Standort angesehen, wüsste er, dass die nächsten Häuser fünf Gehminuten entfernt stehen."
Bürgermeister wehrt sich
In einer Stellungnahme am Samstag wehrte sich Bürgermeister Christian Scheider gegen die Vorwürfe von Richard Wedam: "Herr Wedam war bei der letzten Sitzung betreffend die Energiezukunft gar nicht anwesend". Die anderen Vertreter der Bürgerinitiativen seien laut Scheider über die weiteren Schritte informiert und auf dem neuesten Stand der Informationen.













