Hoffen auf den ersten Sieg
Aufsteiger Welzenegg wartet in der Kärntner Liga auf den ersten Sieg. Die Klagenfurter spielen morgen gegen den FC St. Veit.
KLAGENFURT. In den bisherigen beiden Spielen gegen Lendorf (1:2) und Spittal (2:2) gab es für Welzenegg viel Lob über die spielerische Leistung, ein Sieg ist der Elf von Trainer Gerhard Seidler bisher aber verwehrt geblieben. "Schöne Worte nützen uns nicht viel, wichtiger wäre, dass wir einmal voll anschreiben", ist Seidlers Wunsch.
Ob es ausgerechnet gegen die Herzogstädter gelingt? In Spittal kassierte man mit zehn Mann zwei Minuten vor dem Ende noch den Ausgleich zum 2:2. Seidler: "Solche Tore schmerzen, denn wir waren das bessere Team." Die Klagenfurter spekulieren gegen St. Veit zumindest mit einem Punkt. "Dort ist man auch noch auf der Suche nach der richtigen Mischung", glaubt der Coach, der verstärkt auf junge Eigenbauspieler setzt.
Auch die zum weiteren Favoritenkreis zählenden St. Veiter haben in den ersten beiden Runden schon vier Punkte abgegeben, möchten in Welzenegg endlich einen Dreier verbuchen. "Wir sind in der Offensive derzeit zu harmlos", gesteht Coach Martin Kaiser. Der Abgang von Torjäger Kevin Vaschauner nach Feldkirchen konnte noch nicht wettgemacht werden. Die beiden einzigen Treffer wurden aus Standardsituationen von Kapitän und Defensivmann Michael Rebernig im Heimspiel gegen Köttmannsdorf erzielt.
"Es fehlt noch an Energie und Bewegung", ortet Kaiser, der in Welzenegg im Spiel nach vorne eine neue Variante ausprobieren möchte, noch Defizite. Vor dem Aufsteiger hat er Respekt: "Es wird ein enges Spiel, aber wir peilen drei Punkte an."
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