Illegale bei Razzia am Bau entdeckt
Deutlich mehr als zehn illegal Beschäftigte, mehrere Pfändungen bei Firmen mit Steuerschulden sowie eine zur Fahndung ausgeschriebene Person, die jedoch vorerst flüchten konnte. Das ist die Bilanz einer Schwerpunktaktion, die die Finanzpolizei gemeinsam mit der Exekutive durchgeführt hat.

Foto © KLZ/Helmuth Weichselbraun
Insgesamt 60 Polizisten und Finanzfahnder "besuchten" am Donnerstag ab den frühen Morgenstunden drei Großbaustellen im Bezirk Klagenfurt-Stadt. "Im Mittelpunkt dieser Aktion standen die Kontrolle von Aufenthalts- und Beschäftigungsverhältnissen sowie die Überprüfung eventuellen Sozialbetruges", sagt Rigobert Rainer, Chef der Finanzpolizei für Kärnten, Steiermark und das Burgenland.
Die genaue Auswertung des Einsatzes wird erst in den nächsten Tagen vorliegen. Dann wird auch feststehen, wie viele Illegale tatsächlich ausgeforscht werden konnten. "Auch die Summe, die die Pfändungen bei den Firmen mit Steuerschulden ergeben haben, wird derzeit noch berechnet", sagt Rainer. In den nächsten Wochen wird es in ganz Kärnten ähnliche gemeinsame Aktionen von Finanzpolizei und Polizei geben.
In der Vorwoche wurden die Fahnder auf Baustellen in der Steiermark fündig. An einem einzigen Einsatztag konnten sie 67 illegal Beschäftigte ausforschen und rund 400.000 Euro Steuerschulden eintreiben.













