Die Gemeinden vermissen Solidarität der Städte
Neuregelung der Sozialhilfekosten sorgt für Differenzen: Vouk kontert Manzenreiter.

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Der finanzielle Spielraum der Gemeinden habe sich in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert. Das müssten auch die beiden Kärntner Statutarstädte Klagenfurt und Villach zur Kenntnis nehmen. So reagiert der Präsident des Gemeindebundes, Ferdinand Vouk (SPÖ), auf die Aussagen des Villacher Bürgermeisters Helmut Manzenreiter (SPÖ) in der Kleinen Zeitung , wonach die großen Städte zugunsten der kleinen Gemeinden finanziell ausbluten würden. Grund dafür sei die Änderung bei der Aufteilung der Sozialhilfekosten.
"Die Gemeinden haben in den letzten sechs Jahrzehnten immer Solidarität mit den Städten im Land bewiesen, umgekehrt scheint die Unterstützung zumindest verbesserungswürdig", sagt Vouk. Er verweist darauf, dass die Ertragsanteile seit 2007 an die Bevölkerungsentwicklung angepasst werden. Davon profitierten in Kärnten vor allem Klagenfurt und Villach.














