Volksschule 9 präsentiert eigene Schülerzeitung im Rathaus
Sie sind Mitglieder des Schülerparlaments und Redakteure ihrer eigenen Zeitung: Die Schüler der Volksschule 9, Dr.-Theordor-Körner-Schule, präsentierten am Montag dem Stadtsenat ihre Schülerzeitung.

Foto © Stadtpresse / Julia Glinik
Sie sind Mitglieder des Schülerparlaments und Redakteure ihrer eigenen Zeitung: Die Schüler der Volksschule 9, Dr.-Theordor-Körner-Schule, präsentierten am Montag Bürgermeister Christian Scheider und einigen Mitgliedern des Stadtsenates ihre Schülerzeitung "KIB-Kind im Bild".
"KIB – Kind im Bild" erschien im Juni bereits zum zweiten Mal. Die Schülerzeitung wurde von Kindern für Kinder gemacht. "Wir wollten damit allen Schülern zeigen, was im Schülerparlament passiert und was allgemein in der Schule los ist", erzählt Schulsprecher Raffael beim Empfang im Rathaus. Gemeinsam mit einigen anderen Kindern präsentierte er Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Stadträtin Andrea Wulz und Stadtrat Gerhard Reinisch das Projekt "Schülerzeitung".
Besonderer Schwerpunkt
In der aktuellen Ausgabe gibt es neben Berichten über Ausflüge und Erlebnisse der Schüler auch einen besonderen Schwerpunkt: Das Thema "Interkultureller Austausch". Viele Schüler der Volksschule 9 haben unterschiedliche Herkunftsländer, über die sie Geschichten geschrieben haben, darunter Kinder aus Marokko, Bosnien, Kroatien oder Tibet. "Egal woher sie kommen, alle Kinder sind gleich, alle sind Kinder der Stadt Klagenfurt", betont Dr. Felicitas Seebacher, die gemeinsam mit Kathrin Stainer-Hämmerle von der FH-Kärnten die Schüler bei der Zeitung unterstützt. Hilfe gab es auch von einigen Eltern, die die Kinder bei der Gestaltung von "KIB" begleitet haben.
Bürgermeister Christian Scheider und die Vertreter der Stadtregierung zeigten sich vom Engagement der jungen Redakteure begeistert. "Ein großes Kompliment, die Zeitung ist euch wunderbar gelungen", waren sich alle einig. "Wir sind immer froh, wenn wir von solchen Projekten hören. So sind wir nahe an den Bürgern und wissen, was den Kindern/der Jugend wichtig ist, welche Anliegen sie haben", betonte der Bürgermeister.
Durch die Idee des Schülerparlaments lernen die Kinder von Anfang an, was Demokratie heißt und wie sie richtig gelebt wird. Eine Erfahrung, die für die allgemeine und politische Meinungsbildung sowie Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Schülers enorm wichtig ist.













