Badeunfall-Opfer aus Tiefschlaf geholt
Gute Nachrichten von dem 12-jährigen Buben, der Samstagnachmittag beinahe im Längsee ertrunken wäre. Der Bub konnte seinen Namen flüstern. Die Ärzte sind zufrieden.

Foto © Christophorus 11Badeunfall am Längsee
Der 12-jährige Bub war Samstagnachmittag am Längsee vom Badesteg gesprungen, hatte das Bewusstsein verloren und war kopfüber im Wasser getrieben. Badegäste bemerkten das und holten den Buben aus dem See. Dort kümmerte sich die Wasserrettung um ihn, bis der Rettungshubschrauber eintraf. Der Notarzt versetzte das Kind in den künstlichen Tiefschlaf. Es wurde ins Klinikum Klagenfurt gebracht und intensivmedizinisch betreut.
"Am Sonntag gegen 16 Uhr wurde der Bub aus dem Tiefschlaf geholt", berichtet Kerstin Wrussnig, die Sprecherin des Klinikums Klagenfurt. Aus medizinischen Gründen muss ein derartiger Tiefschlaf mindestens zwischen 24 und 48 Stunden dauern. "Bei dem Buben konnte man schon nach 24 Stunden abbrechen, weil er nach dem Unfall stabil war."
Dementsprechend optimistisch sind die Ärzte auf der Intensivstation des Klinikums Klagenfurt. Entwarnung könne zwar noch nicht gegeben werden, denn das Kind müsse während der nächsten 24 Stunden genau beobachtet werden. Und man wisse ja nicht, wie lange es unter Wasser gewesen ist. Daher müsse man abwarten, "ob noch etwas nachkommt".
"Aber es schaut gut aus", fasst Wrussnig die Aussagen der Ärzte zusammen. "Der Bub hat schon seinen Namen geflüstert."














