Groß, auf den großen Plätzen
Liga-Aufsteiger Köttmannsdorf verlor meist auf kleinen, engen Spielfeldern. Zu Hause aber keine Partie.

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Mit dem 2:0-Heimsieg gegen Matrei schaffte Köttmannsdorf erstmals in der 54-jährigen Klubgeschichte den Aufstieg in die Kärntner Liga und prolongierte eine Serie: in der abgelaufenen Saison der Unterliga Ost verlor die Truppe von Trainer Rudi Perz kein Heimspiel. Auch weil das Spielfeld im Heimatort größer ist als die meisten der Gegner.
"Die großen Plätze waren für unser spielstarkes Team immer ein Vorteil. Die meisten Niederlagen erlitten wir aus kleinen, engen Feldern", verriet Sportmanager Ferdinand Kordesch, der nach dem Triumph gegen die Osttiroler Haare lassen musste: "Ich opferte meine langen Haare für den Aufstieg. Auf der Mittelauflage tat die Schere ihre Arbeit. Jetzt sehe ich seriös aus."
Genau so will er auch weiter für den Verein arbeiten und verspricht: "Wir holen maximal drei Verstärkungen und werden mit dem gleichen Budget wie in dieser Saison auskommen. Es bleibt weiter unter 100.000 Euro." Wie der Klub das bewerkstelligen will, ist leicht erklärt. "In unserem Namen steht 'dorf', daher finden wir noch viele freiwillige Helfer. Wir können und wollen nicht so agieren, wie die Vereine in den Städten."
In den nächsten Tagen wird der Sportmanager das Gespräch mit Perz suchen: "Ich gehe davon aus, dass er Trainer bleibt." Auch der Angesprochene sieht keinen Grund, "nicht weiter zu machen". Der Klagenfurter weiß auch, was auch seine Mannen in der Liga zukommt: "Die Kicker sind körperlich in besserer Verfassung und spielen taktisch disziplinierter. Es wartet viel Arbeit."















