Nazi-Affäre: Personalvertreter schwärzen ihren Chef an
Aufdecker Gernot Nischelwitzer ist gerade auf Betriebsausflug. In seiner Abwesenheit unterstellten ihm am Freitag seine Rivalen, dass er Kollegen nur aufgrund von Gerüchten anprangert.

Foto © KLZ/TraussnigGernot Nischelwitzer
Die Abwesenheit von Gernot Nischelwitzer, der auf Betriebsausflug in Rovinj weilte, nutzten am Freitag die Rivalen in der Personalvertretung in der Landesregierung, um ihre Sicht der Dinge in der Nazi-Affäre um einen führenden Mitarbeiter des Hauses unter die Kollegenschaft zu bringen.
Per E-Mail ließen die Wahlverlierer FSG-Herwig Rettenbacher, AUF (Andreas Skorianz) und FCG - Mutig für Neues (Gerlind Robitsch) wissen, dass Nischelwitzer "Mitarbeiter nur aufgrund von Gerüchten anschwärzt" (Nischelwitzer spricht hingegen von mehreren Zeugen). Bei seinen Aussagen handle es sich um seine "Einzelmeinung". Und die Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft (über einen mutmaßlichen Hitler-Auftritt bei einer Geburtstagsfeier und Nazi-Lieder) sei ohne Befassung der Gremien erfolgt.
Bemerkenswert eine Formulierung in besagter Mail: Man vertraue darauf, dass Kollegen, die als Zeugen aussagen, keine dienstrechtlichen Konsequenzen befürchten müssen.













