Der "Leuchtturm der Musikausbildung"
Landeskonservatorium eröffnete seine Geburtstagsfeier mit einem Festkonzert.
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Schon von weit her konnte man die Dudelsack- und Trommelklänge vernehmen: Die Carinthian Pipes & Drums unter Günther Hofbauer begrüßten vor dem Klagenfurter Konzerthaus die vielen Besucher, die am Samstag gekommen waren, um mit dem Kärntner Landeskonservatorium (Konse) den 80. Geburtstag zu feiern. Um Musik ging es dann selbstverständlich auch beim Festkonzert im Saal, mit dem die fünftägigen Feierlichkeiten eröffnet wurden. Aber auch das Wort kam nicht zu kurz: Die Festansprache hielt Branko Markovic, ehemaliger Schüler des Hauses und jetzt Leiter des Wiener Konse. Direktor Roland Streiner beklagte in seiner sehr langen Rede Sparmaßnahmen und bezeichnete das Konse als Leuchtturm der Musikausbildung.
Dem hoch motiviert musizierenden, mit Studenten besetzten Konse-Orchester unter Alexei Kornienko war denn auch die Spielfreude ins Gesicht geschrieben. Archaisch monumental erklang zu Beginn das 1990 "herausgewürgte" (Eigendefinition) Opus 11 von Alfred Stingl, selbst ehemals Student und jetzt Lehrer am Haus. Sein Ex-Schüler Thomas Modrej, der ebenfalls am Konse unterrichtet, steuerte eine Uraufführung bei und nannte das Stück, weil eigens zum Jubiläum komponiert, "Anniversary Concerto" - ein kontrastreiches Werk zwischen Jazz und Klassik. Zum Finale spielte man feurig die "Tänze aus Galanta" von Zoltán Kodály.
Darüber freuten sich unter anderem Landeshauptmann-Stellvertreter Peter Kaiser, Bischof Alois Schwarz, Klagenfurts Kulturstadtrat Albert Gunzer, viele Direktoren von Konservatorien aus den Nachbarregionen, Lehrer und (ehemalige) Studenten. Von Udo Jürgens wurde eine Grußbotschaft verlesen, in der er seine ersten musikalischen Gehversuche am Konse als "wichtigen Anfang" seiner Musikerkarriere bezeichnete. HELMUT CHRISTIAN
Infos zum Jubiläumsprogramm: www.konse.at
















