Horror-Unfall: Beifahrer in Lebensgefahr
Verkehrsunfall mit verheerenden Folgen: Ein 22-jähriger Klagenfurter war am Südring in Klagenfurt von der Straße abgekommen und gegen einen Ampelmast gekracht. Der Beifahrer, ein 19-jähriger Klagenfurter, erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Drei junge Menschen mussten aus Wrack geschnitten werden.

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Der 19-jährige Beifahrer schwebt in Lebensgefahr, ein im Fond mitgefahrenes 21-jähriges Mädchen liegt mit Brüchen des Schulterblatts und des Schlüsselbeins im UKH Klagenfurt und der Lenker erleidet schwerste Verletzungen. Das ist die traurige Bilanz eines Horror-Unfalls, der sich am Samstag in den frühen Morgenstunden auf dem Südring in Klagenfurt ereignet hat. Alle drei Verletzten stammen aus der Landeshauptstadt.
Es ist gegen 5.20 Uhr, als der 22-jährige Techniker sich von Norden kommend der Kreuzung mit der Süduferstraße nähert - offensichtlich zu schnell. Kurz danach verliert er in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Audi A4. Der Wagen prallt rechts gegen einen Ampelmasten und schlittert dann 50 Meter der Fahrbahn entlang. Erst eine Straßenlaterne und ein Baum bringen den Audi zum Stillstand. Ampel und Laterne werden abgerissen, die Teile liegen im Umkreis von 60 Metern verstreut herum.
Den Helfern von Feuerwehr und Rettung bietet sich ein Bild des Schreckens: Die drei Insassen sind im Wrack eingeklemmt. Sie müssen mit einer Bergeschere befreit werden. Für den 19-Jährigen beginnt ein Wettlauf mit dem Tod. Im Klinikum Klagenfurt wird er sofort intensivmedizinisch betreut. "Er schwebt noch immer in Lebensgefahr", sagt Kabeg-Sprecherin Kerstin Wrussnig am Nachmittag. "In 24 bis 48 Stunden kann man mehr über seinen Gesundheitszustand sagen."
Auch der schwerst verletzte Lenker wird im Klinikum betreut, das Mädchen liegt im UKH. Die Polizei konnte bis Samstag Abend noch niemanden befragen. Deshalb liegt es auch noch im Dunkeln, woher die drei kamen und was letztlich zum Unfall führte. Eines dürfte aber klar sein: "Der Lenker war offensichtlich viel zu schnell unterwegs", sagt ein Beamter der Verkehrsinspektion Klagenfurt. Erst die Blutauswertung wird Klarheit bringen, ob auch Alkohol im Spiel war. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.













