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    Zuletzt aktualisiert: 27.05.2012 um 05:10 UhrKommentare

    Kein Bleiberecht für Mutter aus Amerika

    Eine amerikanische Staatsbürgerin will in Kärnten heimisch werden und scheitert an den rechtlichen und finanziellen Hürden. Jetzt droht die Abschiebung.

    Für Catherine Stone ist es undenkbar, ihre Kinder Kaya (5) und Alice (3), alleine in Österreich zu lassen

    Foto © KLZ/TraussnigFür Catherine Stone ist es undenkbar, ihre Kinder Kaya (5) und Alice (3), alleine in Österreich zu lassen

    Das Wichtigste ist, dass meine Familie nicht getrennt wird. Dieses Recht sollte jedem zustehen", sagt Catherine Stone. Die kämpferische 27-Jährige ist fest entschlossen: "Ich werde das Land auf keinen Fall verlassen."

    Genau das verlangen die heimischen Behörden aber von der gebürtigen US-Amerikanerin. Vor sechs Jahren ist sie nach Österreich gekommen und verliebte sich in den fast 30 Jahre älteren Mineralogen Joe Stone. Er ist ebenfalls gebürtiger Amerikaner und lebt schon seit 1986 in Österreich - mittlerweile als Staatsbürger. Sie heirateten in den Vereinigten Staaten, lebten dann in Wien. Ihre Kinder, Kaya (5, begeistertes Kindergartenkind) und Alice (3), sind Doppelstaatsbürger. Catherine aber hielt sich mit einem Tourismus-Visum im Land auf, das nach drei Monaten ablief und sie somit zur "Illegalen" machte.

    Inzwischen ist die Familie nach Klagenfurt übersiedelt: "Wir lieben das wunderschöne Land Kärnten." Damit sind sie ein Fall für die heimischen Behörden, die es zunächst auf die "höfliche" Art versuchten. Catherine erhielt Mitte Mai von der Bundespolizeidirektion Klagenfurt die schriftliche Aufforderung, das Land freiwillig zu verlassen. Ihr stünde es dann frei, vom Ausland einen Antrag für den Aufenthaltstitel zu stellen, allerdings müsse sie die Entscheidung der Behörde abwarten, bevor sie wieder einreist. Für die Mutter undenkbar: "Ich habe keine Familie oder Kontakte mehr in den USA, ich kann mir keinen einzigen Tag im Ausland leisten. Außerdem kann ich unmöglich meine Kinder im Stich lassen."

    Zu wenig Einkommen

    Catherine hat aber beinahe alle Mittel ausgereizt. Ihre Berufung gegen den negativen Aufenthaltsbescheid scheiterte am Innenministerium. Teils wegen verpasster Fristen, teils, weil ihr Mann die Einkommenskriterien nicht erfüllt. Ihr Mann Joe leidet an mehreren schweren Krankheiten, kann nicht mehr arbeiten und bezieht daher Mindestsicherung. Sein Einkommen ist um 300 Euro zu gering.

    Zu gering erscheint dem Ministerium auch der Familienzusammenhalt, denn es geht nicht davon aus, dass mit der Ausreise von Catherine der Rest der Familie ebenfalls dazu gezwungen wäre, Österreich zu verlassen. Das wäre laut Gesetz ein Argument für den Verbleib. Aber: "Ihr Vorbringen ist als bloßer Wunsch nach einem gemeinsamen Familienleben in Österreich zu werten." Wunsch verweigert.

    Der nächste Schritt wäre die Abschiebung, die die Bundespolizeidirektion veranlassen müsste. Die Stones könnten noch beim Verfassungsgerichtshof gegen den Bescheid berufen, ihnen fehlt aber das Geld für einen Anwalt.

    "Der Druck auf unsere Familie ist enorm. Wir fühlen uns zu Unrecht beschuldigt, obwohl wir nichts verbrochen haben."

    JOSEF PUSCHITZ

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    Foto © KLZ/Traussnig

    Bild vergrößernCatherine und Joe Stone haben sich in Wien kennengelernt Foto © KLZ/Traussnig

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