Sparkassen-Stiftung schüttet 1,9 Millionen aus
Alois Hochegger löst Jochen Ziegenfuß an der Spitze der Stiftung ab. 2011 wurden 200 Projekte gefördert.

Foto © KK/FritzpressDer neue Stiftungspräsident Alois Hochegger mit seinem Vorgänger Ziegenfuß (Mitte), flankiert von Siegfried Huber, Reinhard Slatko, Karl Nedwed, Friedrich Kropfberger und Vinzenz Rauscher auf der Stiftungsgala in Velden
Mehr als 200 Projekte wurden von der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse im Vorjahr gefördert. In Summe gab sie - gemeinsam mit regionalen Fördergesellschaften und zwei weiteren Stiftungen - 1,9 Millionen Euro aus.
Die Mittel stammen aus den Gewinnen der Kärntner Sparkasse AG. Sie hat 2011 ihren Jahresüberschuss von 5,3 auf 10,2 Millionen Euro gesteigert und eine Dividende von 2,4 Millionen Euro ausgeschüttet, wovon 1,8 Millionen Euro an die Kärntner-Sparkasse-Stiftung flossen.
Mit ihren Förderungen trägt die Stiftung wesentlich zum Gemeinwohl des Landes bei: Sie zählt zu den größten Förderern von Kultur, Wissenschaft, Sport und Sozialem in Kärnten. Unterstützt werden unter anderem die Universität Klagenfurt, der KAC, die Komödienspiele Porcia, die Zweite Sparkasse oder die Hospizbewegung. Darüber hinaus vergibt die Stiftung alljährlich das renommierte Wörthersee-Musikstipendium.
Gestern wurde bei der Stiftungsgala im Casineum Velden Bilanz gezogen und ein Wechsel an der Vereinsspitze vollzogen: Präsident Jochen Ziegenfuß schied wegen der in den Statuten festgelegten Altersgrenze aus den Gremien aus. Zu seinem Nachfolger wurde der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kärntner Sparkasse, Alois Hochegger, gewählt.
Wie berichtet hatte es auch im Aufsichtsrat der Kärntner Sparkasse AG einen Wechsel gegeben. Den ausscheidenden Heinz Wolschner löst Otto Umlauft als Vorsitzender ab. "Die Kärntner Sparkasse wird den Weg in die Zukunft mit Augenmaß gehen, nicht mit Wachstum um jeden Preis. Mit ihrer regionalen Stärke wird sie weiterhin die Kärntner Wirtschaft unterstützen", sagt Umlauft.
Gemeinwohl
1999 war die Kärntner Sparkasse die erste Sparkasse weltweit, die ihr Vermögen in eine Privatstiftung einbrachte. Die Stiftung ist zu 74,9 Eigentürmerin der Sparkasse, den Rest der Aktien hält die Erste Bank. Entsprechend fließen die Dividenden an diese Stiftung, die zwei Drittel davon für wissenschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Projekte wieder ausgibt. Das letzte Drittel bleibt zum Werterhalt in der Organisation.














