"Wir ziehen das Projekt durch"
Ausnahmsweise beißt einmal der Trainer die Zähne zusammen. Nach einem schweren Motorradunfall gibt Günther Kronsteiner am Freitag beim VSV wieder die Strategie vor.

Foto © GEPAGünther Kronsteiner
VSV gegen Austria Klagenfurt - das war seinerzeit eine Paarung, die im heimischen Fußball nicht nur für großes Interesse, sondern auch für Emotionen sorgte. Aktuell treffen sich die beiden Teams in der Regionalliga Mitte. Am Freitag zum Beispiel im Villacher Stadion Lind. Dort, wo 1973 zu VSV gegen die Austria 15.000 (!) Zuschauer kamen.
Die Villacher sind passabel unterwegs, nehmen hinter "Überflieger" GAK Platz zwei ein. Pläne im Fußball lassen sich zwar nicht immer verwirklichen, aber Cheftrainer Kronsteiner macht keinen Hehl daraus, dass er mit seinem Kumpel Egon Putzi in den nächsten zwei Jahren die Erste Liga im Visier hat. "Dieses Projekt ziehen wir durch", versprach Kronsteiner, der weiter in Villach bleibt. Nach einem Motorradunfall in Slowenien, bei dem sich der VSV-Trainer einen komplizierten Beinbruch zugezogen hatte, sitzt er am Freitag beim Derby wieder auf der Bank. Trotz Metall und Schrauben im Fuß, die noch Schmerzen verursachen. Kronsteiner bastelt mit Sportdirektor Peter Hrstic und Präsident Putzi bereits am Kader für die neue Saison. Der VSV-Coach geht von einer ausgeglicheneren Meisterschaft aus. In der die Villacher durch einige Verstärkungen (ausgerechnet der Austrianer Marco Reich ist ein Kandidat) eine besondere Rolle spielen sollten.














