Klagenfurt als Treffpunkt der Borreliose-Experten
Hochkarätig besetzte Veranstaltung am 18. und 19. Mai ist ein heißer Tipp auch für Patienten.

Foto © KLZ/Weichselbraun
Er ist zwar Unfallchirurg, als ein Betroffener setzt sich Albin Obiltschnig aber seit vielen Jahren mit der von Zecken übertragenen Borreliose auseinander, über deren unterschätzte Auswirkungen immer alarmierendere Erkenntnisse gewonnen werden. Das hat ihm die Mitgliedschaft in der "International Lyme & Associated Diseases Society (Ilads)" eingebracht und so viel Renommee, dass Obiltschnig jetzt für Kärnten einen dicken Fisch an Land ziehen konnte: den bisher dritten amerikanisch-europäischen Kongress der Vereinigung, bei dem sich am 18. und 19. Mai in Klagenfurt die führenden Borreliose-Forscher ein Stelldichein geben werden. Der erste Kongress fand übrigens in London statt, der zweite in Augsburg.
Obiltschnig rechnet mit 230 Teilnehmern aus 22 Ländern und hofft auch auf rege Beteiligung der Kärntner Ärzteschaft. Und er verweist auf einen ganz besonders wichtigen Aspekt: Der Kongress ist auch für Patienten und für Selbsthilfegruppen offen. Um 120 Euro ist man an beiden Tagen dabei, ein Tageseintritt kostet 70 Euro. 60 Plätze stehen für ein interessiertes nichtärztliches Publikum zur Verfügung.













