"Gemeinde wusste von Problem"
Für Wilhelm Eckhart trägt eindeutig die Gemeinde Krumpendorf die Verantwortung dafür, dass die Villa Walterskirchen zum Neubau wurde. "Wir haben im Juni 2008 wegen starker Regenfälle um Aufhebung des saisonalen Baustopps ersucht. Es zeigte sich nämlich, dass das stehen gebliebene Mauerwerk keine Fundamente hatte und Einsturzgefahr bestand". Da dem nicht Folge geleistet wurde, blieb aus Sicherheitsgründen keine andere Möglichkeit als der Abriss. Von der Gemeinde gibt es wegen des laufenden Verfahrens keine Stellungnahme.
Das Bootshaus sei wegen Anlandungen von Hans Tilly nie als solches, sondern als Strandpavillon genutzt worden, der Umbau naturschutz- und baurechtlich genehmigt. In der Gemeinde zeigte man sich von der möglicherweise nicht widmungskonformen Nutzung überrascht.
Features
Daten & Fakten
Das Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet Walterskirchen wurde im Jahr 2000 trotz heftiger öffentlicher Proteste an den Krappfelder Landwirt und Holzindustriellen Hans Tilly verkauft. Mit massiven Schlägerungen sorgte er 2004 für einen Sturm der Entrüstung und schien alle Vorbehalte gegen seine Person zu bestätigen. Doch 2008 präsentierte er stolz neues Leben in Walterskirchen und entfachte eine heiße Debatte zwischen "modernem" und "fundamentalem" Naturschutz.












