Würstelbude heiß begehrt
Bekommt die Landeshauptstadt bald wieder eine Würstelbude? Zwei Innenstadt-Standorte stehen zur Auswahl. Ausschreibung geplant.

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Der Kampf um eine echte österreichische Würstelbude geht in die nächste Runde. Seit mit der Schließung des "Würstl Poldi" voriges Jahr die Würstelbuden-Ära in Klagenfurt zu Ende gegangen ist, setzt sich FPK-Gemeinderat Andreas Skorianz sogar im Gemeinderat für die Wiederöffnung eines Standes für Nachtschwärmer ein (die Kleine Zeitung berichtete).
Seine Hartnäckigkeit scheint sich bezahlt zu machen. Stadtplanungsreferentin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) hat jetzt zwei Standorte prüfen lassen: "Es gäbe die Möglichkeit eines fixen Standes in der Theatergasse auf Höhe des Norbert-Artner-Parks. Ein nur in den Abend- und Nachtstunden geöffneter Anhänger wäre eine weitere Option. Dafür könnte man die Parkflächen im nordwestlichen Bereich des Heuplatzes nutzen." Da es bereits Interessenten gibt, schlägt Mathiaschitz ein Vergabeverfahren vor, bei dem jeder Bewerber sein Konzept präsentieren kann: "Nächste Woche treffe ich den zuständigen Referenten Albert Gunzer, damit die Ausschreibung hinausgehen und der Probebetrieb rasch starten kann." Kosten für die Adaptierung des Standortes müssten vom Betreiber getragen werden.
Öffentliche Verkostung
Skorianz freut sich, dass der Stadt die Würstelbude doch nicht wurst ist. Auch, dass der asiatische Imbissstand "Kung Fu" auf dem Heiligengeistplatz mittlerweile auf den Wurstgeschmack gekommen ist, findet Skorianz begrüßenswert. Sogar so sehr, dass er dort eine offizielle Verkostung plant: "Am 10. Mai um 18 Uhr werden wir dort die Würste testen. Jeder darf kommen und mitdiskutieren. Aber zahlen muss bitte jeder selber."













