"Eier-Tetschn" statt Osterfriede
Die Klagenfurter Rathausparteien werfen sich wieder einmal gegenseitig Selbstdarstellung auf Kosten des Steuerzahlers vor. SPÖ-Klubomann Franz Petritz stört ein Inserat in einer Kinderzeitung, in dem FPK-Bürgermeister Christian Scheider als lustige Karikatur zum "Eier-Tetschn" auf den Ostermarkt einlädt. "Scheider ist offenbar nichts mehr heilig", wettert Petritz. "Anstatt traditionelle und kirchliche Symbole für Eigenwerbung zu missbrauchen, sollte er die Fastenzeit nutzen, um über die angespannte finanzielle Lage der Stadt nachzudenken."
Scheider kontert der Karwoche entsprechend biblisch: "Die SPÖ soll nicht Wasser predigen und Wein trinken." Er stößt sich an riesigen Plakaten, mit denen SPÖ-Sportreferent Jürgen Pfeiler die öffentliche Übertragung des letzten KAC-Finalspiels auf der Schleppe Alm angekündigt hat. "Abgesehen davon, dass sich Pfeiler damit hauptsächlich selbst beworben hat, sind die Plakate auch noch illegal aufgestellt worden", so Scheider. Die SPÖ, so der Bürgermeister, habe sich damit endgültig entlarvt. "Mir hat man vor Kurzem noch vorgeworfen, dass ich angeblich den KAC vereinnahme. Nun macht man das selbst."
Sollten Sie übrigens Lust auf das "Eier-Tetschn mit dem Bürgermeister" bekommen haben: Das hat leider schon am Samstag stattgefunden.













